Archiv der Kategorie: wissenswertes

Glück gehabt

Glück gehabt würd ich mal meinen. Über Umwege bin ich grade auf diesen Post vom Assistenzarzt gestoßen.

Und was soll ich sagen? Ich bin eins der Homöopathie-Kinder, welches nicht geimpft wurde. Und ich hatte die Masern. Mit 16. (Überflüssig zu sagen, dass ich natürlich auch keine Antibiotika bekam.) Da bin ich ja froh, dass ich das ohne bleibende Schäden überstanden hab. Gibt auch kaum eine Krankheit, an die ich mich so gut erinnere wie an die, weils schlicht echt heftig war. Eins ist klar: Meine Kinder wrden geimpft.

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Nur für Pjat…naja, fast

Liebelein: Das Konzert von Jamaram war der Hammer! Am 16.5….also jetzt am Freitag, also an dem Tag bevor du herkommst und wir uns endlich wiedersehen, da spielen die in München. Und zwar im Ampere (?). Wenn ihr am Samstag nicht allzu früh fahrt, dann schaut sie euch an! Ich bin mir ziemlich ziemlich sicher, dass sie dir/euch wirklich gut gefallen werden 😀 Die machen wirklich Spaß und glücklich machen sie auch. Mein (fast Geheim-) Tipp an dich (und an alle anderen Münchner, die Reaggae/Ska/Funk mögen und gerne tanzen und Spaß haben 😀 )

Magenta

Sodale. Dann also hier aus aktuellem Anlass die Magenta-Firmen-Geschichte. Ich war ja immer ein Verteidiger der Telekom. Hatte nie großartige Probleme. Aber die Kündigungs- und Umzugsservicepolitik finde ich doch äußerst denkwürdig.

Ich habe in Bonn einen Vertrag gehabt, der noch bis Ende März 2008 galt. Den Klassiker mit Doppel-Flat, den wohl heute fast jeder hat. Und ich bin ausgezogen. Also dachte ich, ich kann kündigen. Zumal das mit dem Internet in Weimar so eine Sache ist. Und die Telefonflatrate allein unverhältnismäßig teuer ist (36 Euro? Und bei T-Mobile bekommt man schon einen Handyvertrag mit Festnetzflat für 15 Euro? Wie geht das?)

Und in meiner kleinen heilen Welt sah es so aus, dass ich dachte, wenn ein Vertragspartner seinen Teil nicht mehr einhalten kann, dass man dann kündigen kann. Kann man aber nicht. Bei der Telekom hat nur der ein Sonderkündigungsrecht der ins Ausland zieht. Oder aber wirklich keinerlei Möglichkeiten hat, die Leistungen der Telekom in Anspruch zu nehmen. (So sagte man mir) Gut, dachte ich. Dann nehm ich halt doch den Umzugsservice in Anspruch. Sonst bezahle ich ja bis März etwas, was ich nicht nutzen kann. So ja nun nich. Is ja auch blöd.

Was dann allerdings wütend macht: Der „Umzugsservice“, den ich vielleicht eher „Umzugszwangspauschale“ bezeichnen würde,  ist zum einen schweineteuer (ich finde 59,95 nicht grade einen Pappenstiel) und zum anderen gibt es meinen Tarif, den ich in Bonn hatte, nicht mehr. Was folgt für die Telekom daraus? Ab dem Zeitpunkt, an dem mein neuer Anschluss freigeschaltet wird (den ich nur ums nochmal deutlich zu sagen, nur nehme, weil ich keinerlei Möglichkeit habe, zu kündigen), habe ich automatisch einen neuen 24-Monate-Vertrag. Und das finde ich wirklich eine Unverschämtheit. Mag ja sein, dass das zurzeit die gängige Geschäftspolitik in der Kommunikationsbranche ist, wie mir eine Telekom-CallCenter-Frau heute freundlich und vertrauensvoll am Telefon mitteilte. Das macht die ganze Sache allerdings nicht kundenfreundlicher.

Ums ehrlich zu sagen: Ich hätte wahrscheinlich nichtmal gekündigt. Ich mag die Telekom. (Auch wenn das jetzt vielleicht diverse Leser erschrocken aufschreien lässt 😉 )Aber ich mag mich nicht genötigt fühlen, bei denen zu bleiben, indem man mir jegliche Wahlmöglichkeit nimmt. Gut, der Fairness halber: Ich habe natürlich eine Wahl. Ich könnte fristgerecht zum März kündigen und gut is. Das wäre allerdings eine teure Alternative. Denn ich bin ewig weit weg von meiner Familie, da möchte ich nicht auf Telefon verzichten. Und doppelt zu bezahlen kommt auch nicht in Frage. Das kann ich mir als Studentin schon gar nicht leisten.

Dass mir nach der Versicherung, die Umzugszwangspauschale zu zahlen, Beauftragung des Umzugsservice zugesichert wurde, dass heute ein Techniker rauskommt, um meinen neuen Anschluss mit 24 Monate Laufzeit freizuschalten, hat auch nur dazu geführt, dass ich den ganzen Tag in meiner Wohnung gesessen und gewartet habe. Ein Anruf bei der Hotline (die, das muss ich hier wirklich sagen, mich noch nie enttäuscht hat und zudem noch kostenfrei ist. Etwas was man heutzutage nicht hoch genug schätzen kann) hat dann ergeben, dass es noch gar keine Auftragsbestätigung gibt. Die Leitung fürs Haus muss anscheinend erst noch freigeschaltet werden, weiß der Himmel. Jedenfalls dauerts jetzt noch ne Weile. Wielang, konnte oder wollte man mir dann jetzt auch nicht mehr verbindlich mitteilen. Aber da hätt man ja wenigstens mal Bescheid sagen können. Find ich.

Ja, so ist das. Irgendwie scheint mir, ich hab nicht so das Glück gepachtet, was solche Dinge angeht. Man siehe congstar. Nunja. Nach ein paar Atemübungen habe ich eben beschlossen, das alles Dalai-Lama-esk mit einem Lächeln und Humor zu ertragen nehmen und mir zu sagen, dass es schon für irgendwas gut sein wird.

Davon kann ich abraten. Heute: congstar

congstar. Billig Günstig, keine Vertragsbindung, kein Mindestumsatz und billige günstige Flatrates. Super, dachte sich die Pflanzenmadame. Da das ja mit der Telekom alles nich so einfach ist im Moment, also mit dem alten Tarif und ach weiß der Teufel (kommt dann in einem gesonderten „Ich-hasse-die-Telekom-Beitrag“) dacht ich mir so, dass das doch eine super Sache ist, bis sich der Magentaschwachsinn mal klärt.

Mein Fazit nach einem ganzen Monat: Finger weg von einem Verein, der aus dem Magentahause entsprang und mit bunten Comicmündern dahergeflogen kommt. Denn mehr wirds auch nicht. Kein Gesicht, kein Personal und vor allem kein Hirn, welches in der Lage wäre die Tätigkeiten der linken mit der der rechten Hand zu koordinieren.

Nachdem ich erstmal mein Paket mit der SIM-Karte und dem bestellten Handy nicht bekam, das erste Mal angerufen. Wohlgemerkt auf einer Sonderrufnummer zu 14 cent die Minute – aus dem Festnetz versteht sich. Hab ich aber ja nicht. Also vom Handy aus. Is auch gar nicht teuer *hüstel* Nungut, mir wurde versprochen, dass alles nochmal rausgeschickt wird. Meine SIM-Karte erhielt ich dann ein paar Tage später….das Handy nicht. Also ein dauerndes SIM-Karten-Gewechsel…aber naja, was solls. Hauptsache mit der Heimat telefonieren.

Wegen des Handys also nochmal angerufen. Ja, würde man die Tage dann nochmal rausschicken, da wär wohl was schief gelaufen.

Und dann vor ein paar Tagen eine Email erhalten, in der man mit mitteilt, wie überaus schade man es doch finden würde, dass ich den Vertrag mit ihnen gekündigt hätte. Bitte was? Gekündigt? Wieso? Wer? Ich? Nö, hab ich nicht. Schnell mal im Kundencenter eingeloggt und da stands. Status „storniert“. Ähm? Ich habe weder auf irgendwas in der Richtung geklickt, geschweige denn, dass ich eine schriftliche Kündigung gemailt, gefaxt, gebrieftaubt oder gepostet hätte. Eine Unverschämtheit. Gut, hab ich mich beruhigt. Is ja ein junger Verein, da kann schonmal was schief gehen. Gibste doch einfach mal noch ein wenig Geld aus und sagst denen, dass sie ihren Fehler gerne schnell wieder rückgängig machen dürfen. Hätt ich nix gegen, wollt ich sagen. Hab dann auch ein nettes 14-Minuten-Gespräch mit einem Herrn R. aus der Mobilfunkabteilung gehabt. Der hat mir erstmal gesagt, dass ich mein Handy niemals bekommen werde. Soweit so schade. Aber er hat auch gesagt, dass meine Karte bis zum nächsten Abend wieder freigeschaltet sein würde.

Lieber Herr R.: Dem ist nicht so! Und um ehrlich zu sein, befürchte ich, dass das auch nicht mehr anders wird. Wahrscheinlich war ich denen zu teuer. Die Festnetz-Flatrate hab ich ziemlich gut genutzt.

Wär ja alles nicht so ärgerlich, wenn das alles nicht so teuer wäre und wenn ich telefonisch gesehen eine Alternative hätte.

Also Herr R.: Ich „freu“ mich schon auf die zweite Runde. Und eins versprech ich. Da wird aus der Pusteblume vom letzten Mal aber ein ziemlich wütender Löwenzahn. Zieh dich mal lieber warm an und bete, dass meine Karte am Montag wieder freigeschaltet ist.

Zukünftig

Puh! Ich hab mich ein wenig rar gemacht in den letzten Tagen, I know. Der Grund dafür findet sich auf dem Foto:  

Das sind die wohl wichtigsten Briefe der letzten Jahre. Im großen Umschlag ist mein Zulassungsantrag an die Uni Marburg. Und im Kleinen meine Wohnungskündigung.

Dann ists also am 1.10. soweit. Ich werde endlich von hier weggehen. Nachdem ich jahrelang nur davon gesprochen hab und immer im letzten Moment den Mut verloren hab, wirds nun endlich wahr. Und so Gott will, werde ich endlich den Rhein-Sieg-Kreis, bzw das Rheinland verlassen.
Ich bin nervös und habe ein wenig Angst, aber die Freude und die Energie, die diese Entscheidung bringt überwiegt dann doch um einiges 😀

Das ist auch der Grund, weshalb ich ein neues Zuhause fürs Katzi suche. Wobei diese Entscheidung ungefähr stündlich ins wanken gerät. Wie mein Bruder so treffend sagte: Es gibt keine richtige oder falsche Entscheidung, wenns um die Katze geht. Es gibt nur eine Entscheidung. Recht hat er…Und was soll ich sagen? Die ist anscheinend noch nicht wirklich getroffen…Wir werden sehen. Es wird schon kommen, wie es kommen soll.

Aber jetzt gilts erstmal, dieses Semester noch erfolgreich abzuschließen. Am 10.07. hab ich noch Klausur und dann gehts los. Wohnung ausmisten und in Marburg Wohnung suchen. Die nächsten Monate werden stressig aber wahrscheinlich auch heilsam. Ich freu mich! 😀

Hinweis

Da rechts finden sich jetzt (hoffentlich regelmäßig von mir aktualisierte) Hinweise auf Veranstaltungen im Bonner Raum. So von wegen hier kann man gar nix machen und so…
Stimmt so halt nicht 😉

NACHTRAG: Wie ich grad gesehen hab, sind Red Cardell am Abend vorher, also am
21. Juni noch in München, liebe Pjat 🙂 Allerdings find ich nich raus wo…aber du sitzt da ja an
Quelle…

Zeichnen…mitzeichnen

Ich weiß. Loewenzahn und Politik? Hö? Wasn da los?
Nundenn, ihr wisst nicht alles und ihr müsst euch auch nich über alles Gedanken machen.

Aber über die ein oder andere Petition, vor allem die unterstützungswerten,
sollte man vielleicht doch mal nachdenken und seine Unterschrift druntersetzen.
Die Zeiten, in denen man sich dafür in der Stadt anquatschen lassen musste
sind allerdings vorbei. Dem Internet sei Dank.

Über die seltsamen Dimensionen der Arbeitslosenzahlen gibts auch eine.
Und die trifft dann auch den Nerv von allen, die sich schon ne Weile fragen,
wer da jetzt eigentlich mitgerechnet wird und die sich da eine übersichtliche Lösung wünschen.

Hier gehts zur Petition auf der Seite vom Bundestag (Abschluss der Mitzeichnung: 16. Juli 2007)

Die ganze Liste der Petitionen, die man noch unterstützen kann findet sich hier: Liste öffentlicher Petitionen

[via Softanarcho]