Monatsarchiv: Juli 2009

Das Glück der Erde…

Ja, genau! Pferde. Die männlichen Mitleser fassen sich jetzt wahrscheinlich an die Stirn und verlassen diesen Blog fluchtartig, während die meisten weiblichen Leser wohl eher aufmerken und weiterlesen.

Und noch ne Phrase: Eine neue Liebe…

Ja, nicht meine Liebe und auch nicht sodomistische Liebe. Aber die neue Liebe einer engen Freundin, die auch in meinem Leben derzeit für mächtig viel Tierschwung sorgt.

Letzten Sonntag in Form eines Zoobesuchs. Klingt unspektakulär, ist es aber nicht. Das weiß man spätestens nachdem man den Bericht gelesen und die dazugehörigen Bilder gesehen hat, die ich noch nicht habe, weshalb auch der Bericht noch auf sich warten lässt.

Und was das alles jetzt mit Pferden zu tun hat? Nun, morgen werde ich, wie es aussieht, nach geschlagenen 14 Jahren (oder so) mal wieder auf so einem Riesentier sitzen. Sofern ich da hoch komme versteht sich. Ich bin gespannt. Ich befürchte ja bloß, dass sich mein Respekt vor diesen Tieren erheblich gesteigert hat, seitdem ich das letzte Mal mit ihnen zu tun hatte. In der Jugend ist man da ja noch irgendwie leichtsinniger…

Bericht (und auch Bilder, schätze ich) folgen…es sei denn natürlich, ich breche mir den Hals. Dann passiert hier nüscht mehr.

Summernight ’09

Es ist übrigens dieses Wochenende mal wieder soweit.

Das Summernight Open Air der Hard’n’Heavys startet in wenigen Stunden. Wie in den letzten Jahren in Euskirchen in den Erftauen.

Also wer raus möchte, wer harte Musik mag, wer kein Geld ausgeben möchte für Eintritt und Zelten, aber für Bier und Essen, wer sich ein buntes schwarzes Völkchen beim feiern anschauen oder mit mir ein Bierchen trinken möchte, der kommt heut nach Euskirchen 😀

Und für die, die wegen der Musik hinwollen, hier die Bandliste: Klick

(Mich findet man übrigens meistens in der Nähe des Eingangs. Oder fragt euch bei den Hard’n’Heavy-Mitgliedern zu mir durch, die kennen mich eigentlich alle. Bloß müsst ihr nach Sarah fragen. Die Frau Loewenzahn kennt da niemand 😉 Allerdings bin ich nur heute da anzutreffen, weil ich Samstag/Sonntag arbeiten muss. Bin gespannt, ob sich jemand meldet *g*)

Glück muss man haben

Gestern abend festgestellt, dass mein Unterbewusstsein sich stärker damit beschäftigt, mit dem Rauchen aufzuhören als ich dachte.  Einem Raucher gehen ja eigentlich nie die Utensilien aus. Vor allem nicht nachts um halb 1. Mir gestern aber die Blättchen. Danke ans Unterbewusstsein.

Was das jetzt mit Glück zu tun hat? Jeder Nichtraucher denkt jetzt vielleicht , dass ich das als Gelegenheit genutzt hab, um endlich wieder aufzuhören. Dem ist leider nicht so.

Aber als ich mir für teuer Geld Filterzigaretten am Automaten geholt hab, bekam ich für mein Geld gleich zwei Packungen. Das is doch mal was…

Neuer Job

Seit ich 16 war, wollte ich immer in ner Kneipe arbeiten. Das war mein großer Traum. Ich habs nur nie gepackt. Hab mich nie getraut. Dachte, ich kann das nicht.

Und nun arbeitet die Frau Loewenzahn endlich in ner Kneipe! Ein süßes kleines schnuckeliges Pub. Die Stammgäste sind witzig und haben mich direkt in ihr Herz geschlossen. Vom Beginn des Traums bis zur Erfüllung hats dann doch „nur“ 12 Jahre gedauert. Ein weeenig lang, wie ich finde.

Auf jeden Fall bin ich damit tatsächlich so glücklich, wie ich es mir immer erträumt hab! 😀 Und ich bin richtig richtig gut in dem Job.

Hach, manchmal ist das Leben schön! Und ich bin wirklich froh, dass ich die grüne Kaffeehaus-Kette los bin. Und wie!

Zivilcourage

Und mal wieder eine Premiere in meinem Leben. Heute das erste Mal den Notruf der Polizei gewählt. In der loewenzahnschen U-Bahn-Haltestelle bedrohte ein Mann eine Frau. Augenscheinlich seine Freundin. Sie hat geweint und ihm immer wieder gesagt, dass er sie bitte in Ruhe lassen soll. Woraufhin er ihr immer wieder gedroht hat, ihr den Schädel einzuschlagen, wenn sie nicht endlich mit der Heulerei aufhören würde.  Und er war so unfassbar aggressiv.

Aus Angst, selber in seinen Fokus zu geraten, habe ich mich nicht eingemischt, aber eben die Polizei gerufen.

Das erschreckende: Sonst schien es niemanden zu interessieren. Und dabei war reger Betrieb an der Station. Selbst ein Trupp junger Männer, die nun wirklich mal was hätten sagen können, sind einfach desinteressiert dran vorbei gelaufen.

Soviel zum Thema Zivilcourage.