Lernpensum

Früher als ich klein war, dachte ich noch, dass es irgendwann leichter wird. Das man irgendwann das Wichtigste im Leben begriffen hat. Heute weiß ich, dass meine Pädagogiklehrerin Recht hatte: Das Leben ist ein lebenslanges Lernen.

Und für mich scheint eine der schwierigsten Lektionen zu sein, nicht ständig um andere zu kreisen, sondern mehr um mich selbst. Mich nicht dauernd aus meiner Umlaufbahn kicken zu lassen. Denn eigentlich bin ich mir auch sehr bewusst darüber, dass mir das nicht im Geringsten gut tut.

Also: Memo an mich: Kehr auf deine Umlaufbahn zurück, umkreise nicht, was dich krank macht, nur in der Hoffnung, dass da vielleicht was Schönes bei herum kommt.

Wenn Loslassen nur nicht so schwer wär…

Wünsche allen da draußen einen Tag, an dem sie es schaffen, sich ganz auf sich und ihre Bedürfnisse zu konzentrieren!

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4 Antworten zu “Lernpensum

  1. Loslassen ist wirklich alles andere als einfach. Umso mehr freue ich mich, dass es bei mir immer besser klappt.
    Und bei Dir?
    🙂

    lg,
    Sabine

  2. Ja, auch bei mir wirds besser. Zumindest habe ich das Gefühl, dass ich schneller begreife, dass ich loslassen muss und dass der Abstand zwischen Begreifen und tatsächlichem Loslassen auch schneller klappt.
    Wenn da nur nicht immer der Hang zur Harmoniesucht und das Bedürfnis wäre, von allen geliebt zu werden.
    Das ist oft wirklich hinderlich beim Loslassen…
    Kennst du das auch?
    LG 🙂

  3. Ich habe damit aufgehört, es allen recht machen zu wollen. Als mir irgendwann klar wurde, wie wichtig *Selbstliebe* ist! Wenn man sich selbst liebt, erkennt man, dass die Liebe, die man im Außen sucht, in einem selbst zu finden ist. Man fühlt sich immer geliebt – nicht bloß, wenn einem andere immer wieder bestätigen wie toll sie einen finden. 😉

    Man muß auch keine Angst haben, Menschen, die einen lieben, zu enttäuschen, nur weil man z.B. einen anderen Standpunkt hat als sie oder weil man sein Leben so lebt wie man es selbst für richtig hält. Wer Dich liebt, liebt Dich so wie Du bist; Du mußt Dich nicht verstellen oder verbiegen, um ihm/ihr zu gefallen.
    Wenn andere tatsächlich Probleme damit haben sollten, dass Du Dir „erlaubst“, Du selbst zu sein, wenn sie Dich nicht akzeptieren oder gar verurteilen, u.ä. ist das *deren* Problem; etwas, das sie lernen dürfen/müssen!!

    Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg, seine eigene Entwicklung, sein eigenes Tempo… Nur er selbst weiß bzw. fühlt, was für ihn richtig ist. Da dürfen wir uns einfach nicht von anderen dreinreden lassen oder umgekehrt anderen Vorschriften machen, in dem Glauben wir wüßten ganz genau was gut für sie ist!

    Vielleicht, wenn man mit sich selbst im Einklang ist, strahlt man das aus, und andere lassen sich davon mitreißen? 🙂

    In welchem Bereich fällt Dir das Loslassen schwer?
    Bei mir waren es v.a. Menschen, die mir etwas geradezu aufzwingen wollten, da sie der Meinung waren, was gut für sie selbst sei, müsse auch gut für mich sein.
    Als Bsp.:
    Eine Familienangehörige sagte immer wieder zu mir: „Es schmerzt mich, dass Du nicht in die Kirche gehst wie ich!“ Natürlich schmerzte es mich daraufhin, der anderen Person Schmerzen zu verursachen. Ich wußte, sie hat in ihrem Glauben Halt gefunden, und sie wünscht sich, dass auch ich diese positive Erfahrung mache. Gleichzeitig sagte mir mein Inneres aber sehr deutlich, dass diese Religion nichts für mich ist.
    Heute denke ich: Nicht ich bin es, die der Familienangehörigen in diesem Fall weh tut, sie selbst fügt sich die Schmerzen zu… Wo man nicht lieben kann (z.B. andere in ihrer Andersartigkeit), schmerzt es…

    LG 🙂

  4. Great post with lots of imatpornt stuff.

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