Monatsarchiv: Juni 2009

Gesprächsfragment

Die Kindergartenfreundin: „Ich glaube, Bud Spencer stirbt bald.“

Frau Loewenzahn: „???…“

Frau Loewenzahn: „Wie kommst du denn jetzt darauf??“

Die Kindergartenfreundin: „Weiß nicht, ich hab das im Gefühl…“

Ein Vierzeilenkommunikationseinschub zwischen Gesprächen über Männer und Haushalt. Hach sind wir typische Frauen…

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Lernpensum

Früher als ich klein war, dachte ich noch, dass es irgendwann leichter wird. Das man irgendwann das Wichtigste im Leben begriffen hat. Heute weiß ich, dass meine Pädagogiklehrerin Recht hatte: Das Leben ist ein lebenslanges Lernen.

Und für mich scheint eine der schwierigsten Lektionen zu sein, nicht ständig um andere zu kreisen, sondern mehr um mich selbst. Mich nicht dauernd aus meiner Umlaufbahn kicken zu lassen. Denn eigentlich bin ich mir auch sehr bewusst darüber, dass mir das nicht im Geringsten gut tut.

Also: Memo an mich: Kehr auf deine Umlaufbahn zurück, umkreise nicht, was dich krank macht, nur in der Hoffnung, dass da vielleicht was Schönes bei herum kommt.

Wenn Loslassen nur nicht so schwer wär…

Wünsche allen da draußen einen Tag, an dem sie es schaffen, sich ganz auf sich und ihre Bedürfnisse zu konzentrieren!

Wasn los hier?

Richtig. Nüscht. Also zumindest in den letzten Monaten. Ich befürchte, hier ist an Leserschaft nicht mehr viel anwesend. Aber naja, der ein oder andere Feed wirds wohl richten.

Nun denn: Hallo! Es ist so irre viel passiert und nichts davon fällt mir grade ein. Also komm ich erstmal zum Wetter: Gnaaaaaaaaaaa! Viel mehr gibts dazu allerdings auch nicht zu sagen.

Ok, es ist zwar viel passiert, aber es hat sich nicht viel geändert. Frau Loewenzahn schiebt immer noch auf die lange Bank, was sich auf selbige schieben lässt. Und zwar solange bis die ersten Dinge hinten von der Bank schon wieder runterfallen. So ist zwar der neue Perso längst fertig, liegt aber seit nem halben Jahr im Rathaus und wartet auf sein neues Zuhause in Loewenzahnschen Portmonee (schreibt man das so, nach der neuen Rechtschreibreform? Wie dem auch sei). Meine Stickmaschine wartet immer noch auf ihre ersten von der Frau selbtsentworfenen Stickmotive. Das Rad wartet im Keller auf neue Ventile.

Und manchmal schiebt die Loewenzahnin solange bis es andere für sie richten. Nachdem sie selbst sich im Januar schon sicher war, zum Vertragsende in ihrem Betrieb die Segel streichen zu müssen wollen, es sich aber nicht getraut hat, hat die neue Chefin sie aus dem Unternehmen rationalisiert, gestrichen, entfernt, geschmissen…gebeten. Ich könnte jetzt vom Leder ziehen und mich ganz fürchterlich aufregen. Aber wem hilfts? Die weitläufige Meinung über den Kaffeekonzern, den ich immer so glühend verteidigte, hat sich jetzt halt eben bestätigt…Versuch macht kluch. Und damit noch etwas, was ich auf die lange Bank schiebe: den Besuch beim Arbeitsamt…

Und sonst? Ab Herbst gehts wie es aussieht dann doch wieder an die Uni. Und jeder, der sich jetzt mit der flachen Hand gegen die Stirn schlägt: Kann ich verstehen. Ich würds auch tun. Ich habs getan. Aber was soll ich tun? Irgendwie muss es ja weitergehen…

Genäht wird derzeit wenig. Aber vielleicht ändert sich das bald. Zum einen liegt hier noch ein 100-Euro-Gutschein der helfenden Mama für feine Stöffchen rum und zum anderen hat ein ganz lieber Mensch mir eine Overlock-Maschine gekauft. Da quitscht der Loewenzahn begeistert und klatscht vergnügt in die Blätter Hände!

Ich streue mal einen fröhlichen Gruß an die Welt da draußen. Und jetzt ab ins Bett. Das Amt öffnet um 7.30 Uhr. Oder geh ich da doch erst am Donnerstag hin??? Grrr…