Monatsarchiv: September 2008

Wie mans macht…

Da näh ich einmal alles mit Stichlänge 4, damit ichs zur Not leichter wieder auftrennen kann, weil ohne Schnitt und einfach nur eine Idee und kurzentschlossen alles zugeschnitten. Und dann passts auf Anhieb absolut perfekt. Jetzt kann ich trotzdem die Hälfte wieder auftrennen, weil ich so nicht an alle Nähte rankomme, die ich jetzt richtig nähen muss. Also mit kleinerer Stichlänge, damit mir das Ganze nicht ganz schnell wieder auseinander fällt.

Das kurzentschlossene Projekt: Aus einem alten 70er-Jahre-Bettbezug vom Flohmarkt ein kurzes Kleid im Empire-Stil. Entweder für draußen oder als Nachthemd. Mal schauen. Für draußen ist das Muster glaub ich schon ein wenig gewagt… Aber niedlich isses. Also wird es…. Wobei mir einfällt, dass ich immer noch Bilder von den anderen Nähprojekten schuldig bin. Kommt noch…

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Das süße Nichtstun

Seit 14 Stunden habe ich jetzt Urlaub. Und einer der größten Pläne für diese eine (gefühlt viel zu kurze Woche) ist, meine Wohnung so richtig auf Vordermann zu bringen.

Nun hat heute auch noch der große Mann seinen runden 30. Geburtstag. Gefeiert wird allerdings arbeitnehmerfreundlich erst am Samstag. Das hat sich in meinem inneren Zeitplan mehr festgesetzt als die Tatsache, dass der eigenlich Geburtstag ja schon heute ist. Ergo: Keins der Geschenke ist bisher auch nur ansatzweise aus der Planungsphase heraus.

Nachdem ich mich jetzt aber seit dem ersten Urlaubserwachen um halb 12 darüber ärgere, dass ich eigentlich ganz viel tun müsste und nachdem ich darüber sogar schon schlechte Laune bekommen hab, bin ich aus Trotz einfach liegengeblieben. Ich hab Urlaub! So!

Und vor 10 Minuten ist diese Erkenntnis auch wirklich zu mir durchgedrungen. Als ich hier ins Bett gekuschelt lag, die Sonne, die irgendwie schon auf Herbstlicht umgeschaltet hat, ins Schlafzimmer schien und neben mir Frau Katze friedlich dem Katzenschlaf fröhnte. Da wurde es auch endlich friedlich in mir.

Ich bleib jetzt hier liegen, so lange, wie ich will. Naja, zumindest so lange bis der Hunger mich doch in den Plus treibt oder es Zeit wird für die Geburtstags-Kino-Verabredung mit dem großen Mann. Und bis dahin sinds noch 4 Stunden…und mal ehrlich: Wer braucht schon Nahrung, wenn er im Bett liegen kann? Hach, süßes Nichtstun.

Morgen hat die Welt mich wieder.

Spontan

Grade spontan mit Muttern für Dienstag ein Hotelzimmer in Amsterdam gebucht. Dienstag Amsterdam, Mittwoch noch ein paar Stunden ans Meer. Ick freu mir!

Dann schnell noch bei Nic die Amsterdam-Shopping-Tipps herausgekritzelt, morgen noch fix arbeiten, mit den Kollegen ins Kino, noch einmal schlafen und dann auch schon los. Endlich, nachdem ich jetzt schon seit geschlagenen 15 Jahren nach Amsterdam will und es nie geschafft hab 😀

Auferstanden aus Ruinen…

Nein, tot bin ich nicht. Und nein, der Blog ist auch nicht geschlossen. Zumindest noch nicht. Es ist nur (wie immer) so unheimlich viel passiert. Nicht-blogbares und blogbares, was aber nur mit Foto Sinn macht. Aber irgendwie ist mir meine Kamera nicht mehr so in der Hand festgewachsen wie noch vor einiger Zeit. Und das aufwendige Hochladen, speichern blabla erst… Wie dem auch sei: Ich gelobe Besserung. Denn eigentlich gibt es so viel Bildwürdiges derzeit. Das erste Kleid, das zweite Kleid, die erste T-Shirt-Optimierung, das erste richtige Eigenprojekt, was ich in der Form auch noch nie gesehen hab. Und ich gedenke, damit ein kleines bisschen Geld zu verdienen. Der reichhaltige Flohmarktfund des ersten Flohmarkt diesen Jahres zu dem ich es tatsächlich geschafft habe. Usw usf. Nunja…wie gesagt. Besserung und so.

Die Krise auf der Arbeit ist auch ausgestanden. Ich bin zurückgetreten. Ich werde/bleibe keine Schichtleiterin und das ist auch wirklich gut so. Seit der Entscheidung gehts mir doch um einiges besser 🙂

Ansonsten? Da schmieden sich Pläne in meinem entzückenden Köpfchen. Aber die sind noch zu unreif um sie in die Welt zu setzen. Bei Gelegenheit und möglicher weiterer Reife dann eventuell mehr.

Ansonsten nur der stille Wille hier wieder ein wenig mehr Zeit zu investieren. Denn auch wenn aufgrund der Uneregelmäßigkeiten hier kaum noch einer mitliest: Für mich allein ists immer wieder spannend in den Archiven zu stöbern. Schade wärs, das zu verlieren.

Neu auf dem Leseprogramm: Walker, Abenteuer Kommunikation (fürs Hirn) sowie Ulla Hahn, Das verborgene Wort (für die Zerstreuung)

Ohrwurm des Tages: Sarah MacLachlan, Blackbird