Galoppierend

Geht alles ziemlich schnell zurzeit. Noch nichtmal mehr 3 Wochen und ich bin schon im „Exil Ost“. Ich weiß, dass einige hier auf meinen Bericht warten, wie es mir in Jena ergangen ist. Aber irgendwie fehlt mir die rechte Lust, das alles zusammenzufassen. Nur soviel: Es war erst schlimm, dann toll. Ich hab noch keine Wohnung, aber habe noch eine Option und auf jeden Fall eine Möglichkeit, im Hostel zu wohnen, bis ich was eigenes hab. Am Mittwoch tats mir schon richtig leid, wieder zu fahren. Und mir gehen jetzt schon die blöden Sprüche auf die Nerven, in denen es um den Osten und Rechtsradikalismus geht.

Ansonsten steht diese Woche schon meine Abschiedsparty an, hab ich hier Rechnungen, bei denen ich nicht den Hauch einer Ahnung hab, wie ich die bezahlen soll und stehe ich ein wenig ratlos vor den leeren Umzugskartons und weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll. Heut hab ich wirklich die galoppierende Unlust. Naja, morgen is ja auch noch ein Tag. Und der Tag is ja auch noch nich zuende.

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2 Antworten zu “Galoppierend

  1. Naja das klingt doch – um es einmal vorsichtig auszudrücken – nicht schlecht. Besser schlimm am Anfang und am Ende toll als andersrum.

    Viel Erfolg auf jeden Fall bei deinen weiteren Aktivitäten! 🙂

  2. So ist das mit Umzügen. Das ist immer so. Und am Ende ist dann alles geschafft. Halt die Ohren steif!

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