Gedanken zum Ende des Tages hin

Gibt es sowas wie die Ruhe vor dem Sturm wirklich? Im Moment läuft alles so gut, dass unwillkürlich die schleichende Ahnung um die Ecke linst und mir rüberflüstert „Gewöhn dich nich dran, da passiert bald was.“ Und ZACK! sitz ich hier und hab ein ganz ungutes Gefühl im Magen. Hätt ich doch was komisches gegessen, dann könnt ichs da drauf schieben. Oder beschwöre ich durch sowas nur was Schlimmes herauf? Was ist besser? Sich in Sicherheit wiegen und auf seine Stärke vertrauen? Oder doch besser immer mit dem Schlimmsten rechnen?
Naja, glücklicher ist man mit der ersten Methode wohl allemal…
Andererseits behauptet der Volksmund, dass einem die guten Sachen immer erst dann passieren, wenn man nicht mehr darauf wartet oder gar danach sucht. Also was jetzt?
Wenn ich vom Schlimmsten ausgehe, beschwöre ich die self-fullfilling prophecy herauf und es passiert Schlimmes, wenn ich allerdings was Gutes erleben möchte, dann darf ich mir das nicht wünschen, erhoffen und danach suchen? Was zur Hölle soll ich denn dann tun? Dumpf vor mich hinleben und mich treiben lassen?

Irgendwas an dem Konzept funktioniert nicht. Oder ich habs nicht verstanden…

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2 Antworten zu “Gedanken zum Ende des Tages hin

  1. Mh.
    Vielleicht wartest du einfach, was passiert. Mehr kann man nicht machen. Und auf keinen Fall danach suchen. 😉

  2. Ich soll also auf keinen Fall nach einem Job suchen, der mir mein Studium finanziert und gleichzeitig genug Zeit lässt, um überhaupt zu studieren? Ich befürchte, das klappt nicht 😉

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