Monatsarchiv: März 2007

Schlechtes Timing und schmerzhafte Fehltritte

Da hab ich endlich, endlich nach 2 Jahren Suche meine Sommerschuhe gefunden und just in dem Moment, in dem ich aus dem Kaufhof komme, fängt es an zu regnen.
War ja mal wieder klar.

Ich bestelle dann jetzt hiermit offiziell Sonnenschein und warmes Wetter damit ich diese Schätzchen einlaufen kann:

Sommerschühchen

Und irgendwann werd ich mir wegen meiner Lieblings-Pyjama-Hose noch die Haxen brechen. Denn dieses Ding hat so lange, weite Beine, dass ich ständig mit dem großen Zeh des einen Beins im Hosenbein des anderen Beins hängen bleibe. Einen spektakulären Stunt hab ich da schon vor ein paar Wochen hingelegt. Aus dem Bett gekrabbelt, einen Schritt getan und schon lag ich auf der Fresse. Mit dem Kopf noch schön an der Wand langgeschrappt. Wär ich nich so müde gewesen, hätt ich mich wahrscheinlich selbst ausgelacht, so dämlich muss das ausgesehen haben.
Aber Frau Löwenzahn lernt ja nicht aus ihren Fehlern. Nein, nein! Das wär ja zu einfach. Sie hätte sovieles tun können. Socken anziehen, damit sie nicht mehr hängen bleibt, die Hose kürzen oder sie vielleicht auch einfach gar nicht mehr tragen. Aber wie es das Leben so will, hab ich diese Hose eben angehabt und was hats mich?
RICHTIG! Es hat mich schwungvoll auf die Fresse gehauen. Naja, Fresse stimmt in diesem Falle nicht ganz. Knie triffts eher. Das is jetzt aufgeschürft, blutet und brennt. Herrlich. Ich glaub, ich hatte als Kind das letzte Mal aufgeschürfte Knie. Nein, halt..stimmt nicht. Da war noch das ein oder andere offene Knie, dank Alkoholmissbrauchs in den letzten Jahren. Nungut, dann ists eben das erste nüchtern aufgeschürfte Knie seit meiner Kindheit.

Autsch

Soviel sei noch gesagt: Das Foto entspricht natürlich nicht den tatsächlichen Ausmaßen dieser lebensbedrohlichen Wunde. Die nächsten Tage werden zeigen, ob das Knie noch zu retten ist…

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Altes Wissen

Altes Wissen, neu erlebt und schön wieder aufgefrischt. Auch wenn ich mich grad nicht wirklich frisch fühle. Im Gegenteil.

Das alte Wissen: Kiffen is Scheiße. Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich damit vor ein paar Jahren aufgehört hab.
Durch Zufall an ein bisschen Zeug gekommen und gestern Abend und heut  genutzt. Hab ja schließlich Urlaub, da kann man sich sowas auch mal wieder erlauben. Dacht ich.

Gestern Abend hab ich Paranoia bekommen und meine Wohnunsgtür abgeschlossen, was ich sonst NIE tue. Und heute? Ich bin müde, ich bin antriebslos, ich bin schlecht gelaunt. Und mir ist langweilig, was gepaart mit Antriebslosigkeit echt einen ganzen Tag zur ätzendsten Zeitspanne werden lässt. So ein Tag kann aber auch echt verdammt lang werden. Außerdem ist mir schlecht, weil ich nen Fressflash bekommen hab. Der Rest von dem Zeug wird hier entweder vergammeln oder irgendwem angedreht, der damit was anfangen kann.

Ich will dann doch lieber das schöne Wetter genießen und noch ein bisschen was in der Wohnung schaffen, bevor das Semester wieder losgeht.

Freitag und wie die Welt an mir vorüber zieht

Ja, das tut sie. Die Welt. Rauscht an mir vorbei. Nix bekomm ich mehr mit, bin nimmer auf dem Laufenden. Meine herzallerliebste Pjat bloggt endlich wieder. Und ich habs verpennt.

Ich habe für heute abend ein Projekt. Soviel Betrunkenheit rauszuschlagen wie nur irgend geht mit 10 Euro 😀 Mal schauen, was das so gibt. Vielleicht erbarmt sich ja auch jemand meiner und leiht mir noch nen 5er. Ich war echt schon ne Weile nimmer so pleite. Die Spätfolgen der Studiengebühren.
Ein Gutes hats. Ich hab nix zu essen mehr. Das kommt das Fasten ganz von allein. Tut mir auch mal ganz gut *g*

Erzähl mal

Ich weiß nicht, was im Moment los ist. Anscheinend strahle ich zurzeit eine absolute Vertrauensseligkeit aus, denn plötzlich erzählen mir selbst Wildfremde ihre Probleme und tiefsitzenden Sorgen und Ängste. Und es ist nichtmal so, als würde ich großartig nachfragen. Nein, sie setzen sich zu mir und fangen völlig unvermittelt an, zu erzählen. Einfach so. Woraus dann meistens ein paar Stunden-Gespräche werden.

Es ist schön, es ist spannend und es ehrt mich. Öfter mal was Neues.

Auch was Neues ist die Erkenntnis, dass man durchaus alleine weggehen kann. So wie heute Abend getan. Und zack! kenn ich 4 Leute mehr und hatte durchweg spannende, schöne und lustige Gespräche. Nur der spendierte Batida de Coco mit Ananas-Kokos-Saft war zuviel des guten. Also: Gut Nacht 😉

Vorbei

Da ists also soweit. Morgen ist mein letzter Tag bei vox. Irgendwie seltsam. Realisieren kommt wohl später. Ein wenig traurig ists dennoch. Den Abend hab ich damit verbracht, gefühlte 100 Muffins und ein SchokoFlokina-Brikett zu fabrizieren. Bei genauerer Betrachtung handelte es sich zum Glück eher um eine Kohlepatina, die sich erstaunlich gut abschaben ließ.
*seufz*
Seltsames Gefühl. Das Jahr ging viel zu schnell vorbei. Das war der beste Job, den ich je hatte. Ich will nur hoffen, dass das nicht auch so bleibt. *g* Aber wie wir alle wissen: Schließt sich eine Tür, öffnet sich mindestens eine Neue. Ich nehme Tor 3 und hoffe, dass sich dahinter nicht der Zonk verbirgt.

Wiesenlage

Is jetzt wirklich Frühling?Das hätt mir vielleicht mal jemand sagen können, dann hätte ich eben keinen Mantel angezogen…und einen Schal erst recht nicht.Bei dem Wetter krieg ich immer direkt den totalen Drang nach Wiesenlage. Wenn das Wetter jetzt so bleibt, wirds Zeit, die Wiesendecken zu waschen. Allerdings hat der Wiesendrang in meinem Freundeskreis in den letzten Jahren extrem nachgelassen. Was ich persönlich ja total blöd finde. Es gibt doch nichts schöneres, als bei solch einem Wetterchen auf einer Wiese zu liegen, die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen zu genießen, zu entspannen, die Zeit sich selbst zu überlassen und den Wölkchen beim wettschweben zuzusehen. Ein bisschen Musik vielleicht oder ein gutes Buch…oder beides. Und das alles am besten zu zweit oder mehrt.
Sobalds Frühling wird, wünschte ich, ich hätte Balkon oder Garten…oder die Riesenfichte vor meinen Süd-Fenstern wäre nicht da. Dann könnte ich die Fensterfront komplett öffnen und mich da in die Sonne legen.

Schade, dass in ner Stunde meine Nachhilfeschülerin kommt, sonst könnt ich jetzt in die Rheinaue fahren…oder mich zumindest auf die Schlosswiese legen.

Angstträume

Meine Eltern fliegen heute nach Rom, zwecks jubilierender Halbjahrhundertfeier meiner Mutter. Nun ists so, dass meine Eltern mit dem Auto zum Flughafen fahren und ich mich mit ihnen dort treffe, um den schicken Neuwagen meiner Mutter in Empfang zu nehmen, den ich dann für eine ganze Woche mein Eigen nennen darf
Und um sie gebührend zu verabschieden, versteht sich 😉

Jedenfalls hat mir meine Mutter die letzten Tagen immer wieder eingeschärft, wie schlimm das wäre, wenn ich es nicht rechtzeitig zum Flughafen schaffe. Das Auto kommt nämlich nur auf einen Stundenparkplatz und meine Mutter würde mit dem Schlüssel davon fliegen…wobei, wie ich meine Mutter kenne, würde sie den Flieger  verpassen und sauer auf mich sein…

Dem Ganzen, also dem Verschlafen und der elterlichen Schmach, wollte ich also entgegen treten – mit vier gestellten Weckern!

Und was ist? Ich bin vier Mal wach geworden. Aber nicht von den Weckern, sondern von schrecklichen Träumen, in denen ich selbstverständlich verschlafen habe…und das dann auch schön über die Nacht verteilt. Das Letzte mal bin ich dann jetzt um zehn vor sieben hochgeschreckt, bin aufgestanden und hab resigniert alle Wecker ne ganze Weile vor ihrem Jobbeginn, wieder ausgestellt.

Deswegen auch die Zeit zu bloggen 😉

So, und nu mach ich mich mal fertig und werde mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln Richtung Flughafen begeben…