Eragon und die Stimme des Schlafes

Also Eragon. Ich weiß ja nicht. Ich schätze, der ist im Original toller. Denn da fehlt Nenas Schlummerstimme.
Aber ob das Original ein wirklich guter Film ist, bezweifele ich trotzdem.
Ich gebe zu, ich habe die Bücher nicht gelesen. Deswegen beurteile ich den Film als solches. Und was soll ich sagen? Ich habe mich sehr gelangweilt. Bis auf die Sprechszenen von Saphira – was mal nebenbei bemerkt ein wirklich doofer Name für einen Drachen ist. Diese Szenen jedenfalls haben mich – je nachdem, in welchem Moment sie kamen – aus der Lethargie oder der Konversation mit dem großen Mann gerissen.
Nicht nur dass Nena nicht in der Lage ist, glaubhaft einen Drachen zu synchronisieren, sie wäre meiner Meinung nach nicht mal in der Lage auch nur ein Sitzmöbel oder jedweden anderen seelenlosen Einrichtungsgegenstand zu sprechen.
Selten habe ich etwas emotionsloseres gehört.
Also wer kann, sollte sich den Film auf englisch antun, denn Rachel Weisz macht es womöglich besser.

Zum Film ansonsten kann ich gar nicht viel sagen. Nette Sonntagnachmittagunterhaltung. Kinosessel und -kosten unnötig. Story und Charaktere recht flach. Ist wohl nichts, was mir länger in Erinnerung bleiben wird.

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4 Antworten zu “Eragon und die Stimme des Schlafes

  1. bei „Abrax, Bebrax und Califax“ spricht Nena eine Piratenbraut, und das macht sie recht gut, ich habe sie zumindest während des Films nicht an der Stimme erkannt und es erst nachher bei eingehender Betrachtung des Plakats mitbekommen, daß sie die gesprochen hat. Frohes Fest Dir! 🙂

  2. Ich werde mir den Film wohl sparen. Ich frage mich sowieso immer, warum man bei potentiellen Kinohits immer öfter irgendwelche B-Promis anstelle von professionellen Synchronsprechern ans Mikro lässt.

  3. echtzeitmärchen: Naja, ich gebe dir Recht. Man erkennt nicht, dass es Nena ist. Allerdings machts das auch nicht besser. Finde ich. Dir auch ein frohes Fest!! 🙂
    bullion: Naja, ich bin da zwiegespalten. Bei manchen Filmen war das durchaus cool. Aber ich mag Nena zum Beispiel einfach nicht. 😉 Und das ist wohl einfach die Gefahr bei diesem B-Promi-Synchrokram.

  4. you had me suicidal, suicida. Serafino Raimondo.

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