Flaschenkind

Jap, heute bin ich mal ein Flaschenkind. Oder um es mit den Worten des trinkenden Philosophen zu sagen:

Ich glaub, ich geh jetzt duschen, zieh was Anständiges an
und dann räum ich hier ein bißchen auf.
Wenn ich die Flaschen abgeb bin ich ein gemachter Mann,
Einsiedelei, ich scheiße drauf!

Muttern unterstützt mich gleich mit 2 Händen und vor allem (was das eigentlich wichtige daran ist) mit 4 Reifen und einem Auto drumrum und dann bring ich meinen gesamten Pfand weg.
Was freu ich mich jetzt schon auf den vielen Platz 😀

NACHTRAG 1: Oh mein Gott! Ich hab nichmal alles eingepackt und meine Schamgrenze ist erreicht. Das sah in der Ecke gar nicht so viel aus… Peinlich!! Aber meine Mutter lässt mich aus der Angelegenheit jetzt nimmer raus. Alles oder gar nichts. Recht hat sie. Solls mir eine Lehre sein *g*

NACHTRAG 2: Ok, ich habe mittlerweile den Schock-Zustand erreicht. Ich könnte damit sicherlich ins Guinessbuch. Die meisten Flaschen auf den geringsten Quadratmetern. Es ist erschreckend, unheimlich, beschämend und sagt mir so einiges über die letzten Jahre…
Mit dem Geld kann ich sicherlich ne Woche Urlaub in Indien machen. Da kann ich dann auch gleich was für mein Seelenheil tun *g*
(Ich bin übrigens noch nicht fertig, das nur mal so nebenbei bemerkt)

NACHTRAG 3: Es ging schneller, als ich dachte und es war meeehr, als ich dachte. Sage und schreibe 166 Flaschen+1 Kasten. Knappe 30 Euro. Kein Urlaub, aber eine Einladung zum Kaffee für die helfende Mama und ein neues Buch: Und zwar Bill Bryson, „Eine kurze Geschichte von fast allem“.
Und einen großen Schritt in Richtung Entrümpeln getätigt.
Das erleichtert. 😀

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6 Antworten zu “Flaschenkind

  1. Mein Leergut nenn ich immer gern „Flaschen-Armada“. Passt irgendwie so schön. Am schlimmsten war es neulich, als ich das Leergut schon bis ins Auto geschafft hatte, aber nicht (es waren keine Pfand-Flaschen) bis zum Container. Als es dann doch mal sein musste, hatte sich ein dezenter Schimmelfleck im Kofferraum gebildet…. Schöne Stunden mit Schimmelentferner zugebracht darauhin…

  2. Urks. Ja, das is auch mein größter Horror an dem ganzen Flaschenkram. Die klebrigen, nach diversen Getränken stinkenden Hände. *schüttel*
    Den Glasmüll hat übrigens netterweise die helfende Mama mitgenommen, weil bei ihr um die Ecke ein Container ist, bei dem man in Ruhe stehen bleiben kann, ohne in zweiter Reihe parken zu müssen.

  3. wir auch, wir auch, wir auch! gestern. meine schamgrenze war bei drei durchsichtigen plastiktüten, die wir durch die halbe stadt schleppen mussten, definitiv auch schon angekratzt. und das lächerliche ergebnis? 7,30 (oder so). küche ist leider immer noch mit flaschen zugemüllt, aber wenigstens wird jetzt step by step was dagegen getan ;)!

  4. *g* Also war gestern Flaschentag? 😀
    Bei uns warens sage und schreibe 4 volle IKEA-Tüten+2 Plastiktüten+Mamas Korb. Unglaublich.

  5. naja, hier stehen ja dummerweise jetzt immer noch tüten- und stapelweise flaschen rum. und ich habe herausgefunden, dass man nicht herausfindet, wo es altglascontainer gibt. so’n müll!
    😉

  6. Dann heißt es wohl, Augen offenhalten in nächster Zeit 😉

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