Woran man merkt, dass man grade ein gutes Buch liest…

  • man verpasst seine Haltestelle
  • man bekommt nicht mit, dass die Musik, die einem der MP3-Player in die Ohren drückt, irgendwann ausgegangen ist
  • man bemerkt seinen Traummenschen nicht, der die ganze Zeit gegenüber saß. Erst in dem Moment, in dem er aufsteht, um die Bahn zu verlassen, blättert man grade um und schaut durch die Bewegung im Augenwinkel irrtiert nach oben und der Blick landet im Gesicht des Menschen, mit dem man sein Leben verbringen wollen würde. Noch ein bedauerndes Lächeln von dem Menschen einsammeln und schon ist er weg…aber man hat ja noch sein Buch…
  • man vergisst, dass man sich in der Öffentlichkeit befindet und fängt wie ein/e Geistekranke/r schallend an zu lachen/ zu weinen/ zu motzen/ sich zu fürchten….

Und? Wem fällt noch mehr ein? Die Kommetare sind geöffnet…

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14 Antworten zu “Woran man merkt, dass man grade ein gutes Buch liest…

  1. – Man wünscht sich, den Autor persönlich zu sprechen (geklaut aus dem „Fänger“)

  2. * das Essen wird kalt
    * man geht nicht ans Telefon
    * das Badewannenwasser muß immer wieder nachgelassen werden, weil man in der Wanne liest, es gerade so gemütlich ist und man nicht aus der Wanne raus mag, bevor nicht das nächste Kapitel zu Ende gelesen ist
    * man vergißt, auf die Zeit zu achten
    * wenn man das Buch zur Seite legt, und sich fragt „Wo bin ich?“

  3. * Eine Hand einschläft (beim Lesen im liegen)
    * Beim schliessen der Seiten die Vögel im Zwielicht wieder zwitschern
    * Man die Schliessmuskel kaum noch kontrollieren kann 😀

  4. * man kann beim versuch, das buch wegzulegen und aufzublicken, den kopf nicht mehr heben, weil einem die komplette nackenmuskulatur durchs gebannte auf-die-seiten-starren ausgeleiert sind…
    🙂

  5. Ich hab auch noch einen. Von meiner Kollegin:
    *Wenn man, an der Haltestelle angekommen, das Buch nicht wegpacken will und lesenderweise aus der Bahn steigt und lesenderweise weiterläuft. (Hatte ich heute)

    @johnny: Aus dem Fänger im Roggen?
    @flyinggoose: Jaaa, das mit der Badewann kenn ich! 😀
    @Benny: Meine linke Hand is immer noch taub: Hab eben den Vollidioten zuende gelesen…*g*

  6. … und der klassiker:

    man sagt zu seinem liebsten. schatz heute lieber nicht. ich habe migräne und dagegen hilft ein gutes buch am besten.

  7. …ähm… streiche oben „sind“ und ersetze durch „ist“… *schäm*

  8. Hehe, @Benny: *wenn einem beim lesen auf dem Klo die Beine einschlafen 😆

  9. @pjat: Oh jaaa! Manchmal schlimmer, als nach nem Abend moshen… 😀

  10. was einem auch passieren kann, wenn man mal wieder „klo-end“ telefoniert 😀

  11. >>woran-man-merkt-dass-man-grade-ein-gutes-buch-liest

  12. Schade, da kam wohl eben bloß mein halber Kommentar an. Eigentlich hatte ich geschrieben: „Man merkt nicht, dass man EIN BUCH LIIEST.

  13. Oha, DER ist wirklich gut! 😀
    Ich liebe es, wenn ein Buch eine Sprache hat, die sich in meinem Kopf wie von selber erzählt.

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