Monatsarchiv: Juli 2006

ditt & dütt

McLeods Töchter. Eine ganz eine schlechte Serie, die bei uns läuft. Mit dem Satz zieh ich mir jetzt wahrscheinlich einige Voodoo-Nadel-Schmerzen zu, aber ich finds wirklich nicht guckbar. Und das aus meinem Munde. Ich, die bis jetzt fast nach jeder Serie süchtig geworden ist. Aber nungut.
Was ich eigentlich erzählen will.
Wir haben seeeehr viel Merchandising. Von den verschiedensten Sendungen. Unter anderem eben auch von eben jener Serie.
Ein Pflanz-Set mit 3 australischen Pflanzen. Sprich: Samen, Erde, 6 kleine Anpflanztöpfchen und Anleitung.
Kurz vorm Urlaub war mein Eukalyptus schon fröhlich am wachsen und auf dem besten Wege kräftig Photosynthese zu betreiben, damit Chantal und ich auch anständig arbeiten können.
Wie gesagt. VOR dem Urlaub. Jetzt ist der Eukalyptus tot. Und Flammenbaum und Feuerirgendwas (oder wie die beiden anderen auch immer heißen) hatten nichtmal die Chance mit dem Keimen anzufangen.

Wir haben kurzentschlossen neue Eukalyptussamen im Kühlschrank deponiert. Der mag das so. Steht in der Anleitung. Wir hoffen das beste. Hab ja zum Glück fürs erste keinen Urlaub mehr geplant.

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Ich hab heute festgestellt, dass selbst der gestandenste und männlichste Mann plötzlichwirkt, als wär er 5, wenn er von „Mutti“ spricht. Da bekommt man plötzlich den Eindruck, als könnt er sich nichtmal selbst das Pausenbutterbrot schmieren.
Mutter, Mom, Mama….alles ok. Aber Mutti? Nein, das geht gar nicht!

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Ich weiß nicht so recht damit umzugehen, wenn mir fast fremde Männer einen gar nicht mal kleinen Gefallen tun, obwohl ich sie nicht drum gebeten hab. Vor allem, wenn ebenjener Mann mir etwas vorher aus dem Nichts den Spruch „Ich bin ja eh nich dein Typ“ um die Ohren haut.
Ich hab das Gefühl in Zugzwang zu kommen und mich revanchieren zu müssen. Vor allem, wenn ich ihn dann auch noch dauernd sehe. Beruf und Privatleben und so….jetzt weiß ich auch warum.
Ich könnt da mal kompetente Hilfe und Rat gebrauchen!

icq5.1 – neuer, dreister, schlechter, gelöscht

Icq ist anscheinend seine neue Version nicht losgeworden. Icq 5.1. Der letzte Scheiß. Ich mag meine icq 5.0-Version. Ich mag meine Smileys.
Ich hatte die neue Version installiert. Kurz, sehr kurz, eigentlich war die Dauer, die dieser programmierte Dünnschiß auf meinem Rechner verweilte nicht mal erwähnenswert.
Ich habe noch nie so dermaßen häßliche Smileys gesehen. Und man kann bei dieser Version nicht mehr ausstellen, dass das Programm direkt startet, sobald der Rechner gestartet wird.
Man kann es einstellen, aber es funktioniert nicht! So wurde mir zumindest berichtet. Wie gesagt, auf meinem Rechner war diese Version gar nicht lang genug, als das ich sowas hätte feststellen können.
Also hab ichs gelöscht und meine geliebte alte Version wieder installiert. (Ein Glück hat die neue die alte nicht einfach überschrieben)
Alles war gut, der Loewenzahn war glücklich. Damals, vor ein paar Wochen.

Warum ich mich dann aufrege?
Ganz einfach. Icq scheint die Mist-Version nicht loszuwerden und fordert mich jetzt auf, die neue Version zu installieren. Und die absolute Unverschämtheit an der ganzen Sache? Ich habe keine Wahl. Ausser der, Icq einfach direkt vom Rechner zu kicken.
Was ich dann eben auch getan hab.
Schade drum. Ich mochte Icq. Ich weiß auch, dass das in „Computerfachkreisen“ verpöhnt ist. Der User von heute nutzt Miranda oder Trillian und wie sie nicht alle heißen. Aber wie gesagt: Ich mochte mein Icq5.0!

Byebye Icq, machs gut, dort im Nirvana der vergessenen Programme. Ich werd dich vermissen.

Ich mach mich dann jetzt mal dran mir eins von den anderen Programmen runterzuladen.

Nachtrag: Aufgrund der Tatsache, dass mich hier jeden Tag ca. 50 Leute anklicken nur wegen dieses Beitrags, möchte ich dem doch nochmal was hinzufügen.

Ich habe ICQ mittlerweile wieder installiert. Die Werbung, die Smileys und auch die Autostartproblematik sind allesamt in den Griff zu bekommen. So, nu muss ich auch kein schlechtes Gewissen mehr haben 😉 Sicher ist ICQ nich der beste Messenger, schon allein, weil er oft zuviele Ressourcen frisst. Aber ich bin ein Gewohnheitsmensch und ich bin ein Optikmensch und grade was Optik angeht, knallt meine Gewohnheitsversessenheit eben voll durch. 😉

Was dem einen Not…

Sehr hungriger Mann gesucht 😆

Wie ich bei ihm gelesen hab, ist der bevorzugte Frauentyp eines Mannes recht abhängig vom Grad seines Hungers.
Soll heißen, hungriger Mann mag stattliches Weib, satter Mann mags mager.

Hier der ganze Artikel.

Ich werd das dann jetzt auch nicht weiter kommentieren.
Ich glaube, der erste Satz spricht für sich 😉

Wobei eins noch. Bedeutet das, dass einer von beiden immer hungern muss? Entweder „hungert“ die Frau, um einem satten Mann zu gefallen oder der Mann hungert, damit ihm seine Frau gefällt.
Dumme Sache das. Wer hungert denn schon gern?

Kühl?!?

Ist das wirklich wahr? Ist die Hitzewelle wirklich vorbei?? Oder täusch ich mich und meine Haut ist gar nicht kalt? Oder ist das grad nur ein Denkfehler meinerseits? Ich war schon ne Weile nicht mehr wach um die Uhrzeit. Urlaub eben. Fall ich da jetzt drauf rein und werd mir den ganzen Tag den Tod herbeiwünschen, weil ich viel zuviel anhab?

Toll. Kaum ist der Urlaub vorbei, fühl ich mich auch schon wieder vom Alltag überfordert. Denn zusätzlich zur Klamottenfrage, muss ich mich jetzt auch noch für EIN Buch entscheiden! Wie?

Ich glaub ich geh erstmal duschen. Danach sieht meine Welt hoffentlich wieder etwas anders aus.

Ein Guten-Morgen allerseits 😉

Ebay

Ich hab grad geschlagene 4 Seiten Google durchgeklickt, bis ich einen Link gefunden hab, der mir verraten hat, wie das Lied aus der momentanen Ebaywerbung heißt.
Da ich ja ein guter Mensch bin, gibts diesen Post, in den ich fett schreibe, wie dieser süße Song heißt:

Patience&Prudence – Tonight you belong to me (von 1956)

Und der Rest des Liedes ist genauso süß, wie der Ausschnitt aus der Werbung. Schön! 😀

We love to make you mad

Filme auf Pro7 gucken ist zeimlich große Scheiße.
Und ich weiß, dass sich der Morn jetzt über diesen Kommentar freut 😀

Der Film is so leise, dass ich den Fernseher fast auf volle Lautstärke drehen muss. Die Werbung kommt dann von einer Sekunde auf die andere und dröhnt mir hier fast die Bilder von den Wänden, als würde ich grade den THX-Sound in Stadionlautstärke testen wollen.
Und dann hat sich Pro7 auch noch so einen ganzen tollen neuen Soundeffekt für die schwachsinnigen Programmtipp-Einblendungen einfallen lassen.
Ganz toll dieses Pling-Pling-Pling in einer Tonhöhe, die mir das Trommelfell in die Knie gehen lässt.

Eigentlich wollt ich Seabiscuit sehen, aber diese Mist-Technick hats mir echt verleidet. Ich schalt um.

Sehr gemein

Um nochmal auf die ganze Telefon-Spam-Geschichte zurückzukommen:
Irgendwie war es ja echt klar. Ich habe mich grade für eine Verteidigungsstrategie entschieden. Naja, nicht ganz. Ich konnt mich nicht wirklich für eine der coolen Ideen aus den Kommentaren entscheiden, aber das muss ja auch nicht sein. So könnt ich nach Lust und Laune entscheiden.
Ich schwanke da zwischen lauter Musik bei guter Laune und einer heftigen Diskussion im Falle von eh schon vorhandener Gereiztheit.

Und was ist? Mein Telefon steht still!! Was soll denn das? Jetzt bringen die mich echt auch noch um meinen Spaß.
Das ist doch Scheiße!

Dabei fällt mir grade noch ein, dass ich in den Kommentaren von dem Gegenfragen-Formular erzählt hatte. Das ganze hat die EGBG Data Control Group aus Holland entwickelt. Das Ganze kann man sich ausdrucken und ausfüllen und denen dann zur Verarbeitung schicken. Oder man kann es einfach nutzen und seinen Spaß damit haben. Wnn ich das richtig verstehe, dann haben die aus den ganzen zurückgeschickten, ausgefüllten Formularen ein Buch gemacht. Auch keine schlechte Idee.
Unter diesem Link kann man sich das Formular direkt runterladen. Formular

Habs mir eben nochmal durchgelesen und muss sagen, Hut ab vor dem, der dieses Gespräch ohne einen Lachanfall bis zum Ende durchsteht.
Wer das ganze wirklich mal ausprobiert, soll mir unbedingt berichten, wie der Telefon-Sklave reagiert hat! 😀

großes

ich bin eben durch meine referrer-liste zufällig auf eine sehr süße lobhuddelei über meinen blog gestoßen. (danke dir soeren 😀 ) und in den kommentaren beschwerte sich manuel, dass ich alles klein schreibe.
das dumme ist. ich kann ihn ja verstehen. über genau das thema denk ich jetzt schon ne weile nach. lese ich doch 3 tage die woche nur korrektur. und mir fällt meine kleinschreibung jetzt auch schon ne weile negativ ins auge.
allerdings fand ich auch die vorstellung seltsam, plötzlich von einem auf den anderen tag groß zu schreiben.

und tadaaa: damit wären wir beim grund dieses posts 😉

Ich nehme die konstruktive Kritik zum Anlass endlich meinen Plan in die Tat umzusetzen.
Und wenns mir nicht gefällt, kann ichs ja auch immer noch wieder lassen 😉

EDIT: Da ist mir doch glatt ein Fehler unterlaufen. Hab nicht genau hingeguckt und den Manuel erwähnt, aber eigentlich den Michael gemeint. Der hat nämlich als erstes die Kleinschreibe-Kritik ins Feld geführt. Also: Danke Michael für die konstruktive Kritik. 😉

jbo

eigentlich bin ich ja in der *mit den fingern beider hände gänsefüßchen andeutend* „metal-szene“ nicht mehr zu hause.
mein freundeskreis allerdings schon.
und ich hab langeweile und hummeln im a…llerwertesten.
eigentlich will ich schon seit monaten endlich mal wieder tanzen gehen. dazu ist mein freundeskreis allerdings nicht zu bewegen. leider.
nungut. ich find mich damit ab. kommen auch irgendwann mal wieder andere zeiten. spätestens, wenns nimmer so heiß is und man es wieder aushält in verrauchten keller-kaschemmen.
bei dem wetter brauchts freiluftveranstaltung, damit man sich später über sonnenbrand beschweren kann und damit man abends feststellen kann, dass der so heiß ersehnte wind niemals kam.
also fahren wir heute zu einem mini-festival. lustiger nebeneffekt: ich seh mal wieder jbo. das bedeutet zwar, dass ich mir in praller sonne einen antrinken muss, damit ich das ganze so witzig find wie früher, aber opfer müssen eben gebracht werden. so siehts aus.
die beiden anderen bands kenn ich nich. macht aber auch nix. klingen meistens eh alle gleich. und die eine is eine motörhead-tribute-band. naja, motörhead-fan war ich nie. macht aber irgendwie auch nix. hauptsache ich häng nich an meinem letzten urlaubswochenende zu hause und ärgere mich weiter über den herrn chefkoch, ders wirklich geschafft hat, mich drei tage hintereinander zu versetzen. vollpfosten der.

ausserdem besucht man solche veranstaltungen eh nur weil man mal wieder was mit seinen leuten unternehmen will.
und das wird sicherlich lustig. sind ne menge leute dabei, die ich lang nich gesehen hab.

und dieser völlig nichtsaussagende post entsteht auch eigentlich grad nur, weil ich darauf warte, dass es an der tür klingelt und die ella mich einsammelt. an der bin ich vor ein paar tagen noch vorbei gefahren.
sie ging in einem 20km-stau richtung schweiz spazieren und ich fuhr mit 140 sachen in die andere richtung an ihr vorbei. die freut sich bestimmt, wenn ich ihr das erzähl *g*

für alle, die noch nich wissen, was sie heute machen sollen und die jbo für 16 öcken sehen wollen : das ganze ist in rengsdorf und hier gibts weitere infos: klick mich an

kaufrausch

frauen haben genetisch bedingt regelmäßig einen kaufrausch. welcher natur derjenige ist, ist allerdings sehr unterschiedlich. die eine kriegt quitschanfälle bei schuhen, die andere verliert den rahmen ihres dispos bei kuscheltieren aus den augen. ikea, schmuck, musik. was es da nicht alles sinnloses gibt, wofür man frau ihr geld aus dem fenster werfen kann.
ich persönlich gerate vor allem bei büchern und taschen aus dem finanziellen konzept. ich hab ca. 20 taschen. davon benutze ich eine. nunja, die sehen halt im geschäft immer schöner aus, als zu hause. das klassische problem.
bei büchern ist die sachlage schonmal eine völlig andere. bücher stehen mir überall gleich fantastisch. im geschäft, im cafe, in der bahn, im bett, auf dem sofa. die dinger kleiden einfach. sie sitzen immer perfekt. sie passen immer in meine tasche (die eine, die ich benutze) und sie lesen sich einfach gut (die meisten zumindest). und im gegensatz zu meinen regelmäßigen taschenfehlkäufen, hab ich mich bei büchern bis jetzt selten vergriffen. ich glaube sogar, ich hab mich nur einmal verkauft.

gestern hatte ich einen bücherkaufrausch. dabei hab ich das buch, das ich eigentlich wollte, gar nicht gefunden.
dafür aber drei andere *g*
bin ich doch mit „drei minuten mit der wirklichkeit“ (seineszeichens ein tipp vom gringo) schon durch. sehr empfehlenswert, das nur mal so nebenbei bemerkt. und mit dem wallander-krimi „vor dem frost“(geliehen von pjat) bin ich auch fast fertig.
angesichts dessen machte sich schon leichte panik breit. aber jetzt kann ich den nächsten wochen und bahnfahrten wieder gelassen ins auge schauen.

die stadt der träumenden bücher „die stadt der träumenden bücher“ von walter moers.
endlich als taschenbuch. nicht nur, dass hardcover lächerlich teuer sind. ich mag sie auch nicht. die pieksen mir immer in die hüfte mit ihren blöden harten ecken, so durch die tasche durch (die eine, die ich benutze). wenn man dann noch weiß, wie anfällig ich für blaue flecken bin, weiß man, dass hardcover und ich einfach niemals ein wirklich gutes paar werden! mal ganz davon abgesehen, dass die auch noch unhandlich sind. in allen lebenslagen, in denen ich gern lese. hardcover haben schulbuch-mentalität.
jedenfalls gibts die stadt der träumenden bücher jetzt als taschenbuch. da musst ich einfach zugreifen. die 13 1/2 leben des käptn blaubär fand ich schon irre lustig. ich bin gespannt auf dieses.
der elefant verschwindet „der elefant verschwindet“ von murakami. das war mein ausweichprogramm. nachdem ich „kafka am strand“ ausgelesen hab und das wirklich wunderbar fand, wollt ich eigentlich „naokos lächeln“ haben. aber das gabs nicht. deswegen eine sammlung von erzählungen.

vollidiot „vollidiot“ von tommy jaud. vorher nie von gehört. aber nachdem ich beim lesen der ersten zwei seiten schon laut lachend zur erheiterung des gesamten bouviers beigetragen hab, musst ich das einfach auch noch nehmen. vor allem weils so wunderbar zu meiner situation passt. gefrusteter single, der auf die heile pärchenwelt einen zutiefst innewohnenden allgemeinhass entwickelt. mit der nötigen selbstironie. gelesener frustabbau mit kleinen therapeutischen nebeneffekt. herrlich!

das einzige problem, welches sich mir jetzt stellt: mit welchem fang ich heute an? und werd ich letztendlich mal wieder alle parallel lesen?

ich wünsche ein allseits fröhliches sommerschmökern an all die liebhaber des geschriebenen worts da draussen. 😉