sehr seltsamer samstag

übelster kater nach dem wach werden. urks, so sollten tage nicht anfangen. warum noch keiner ein wirklich funktionierendes mittel dagegen erfunden hat, ist mir ein rätsel. derjenige und all seine nachfahren hätten für immer ausgesorgt.
nunja, umdrehen und wieder einschlafen ist dann oft noch das beste mittel.
gedacht, getan.
nach dem erneuten wach werden leichte fernsehkost in form von hot chick
und dann war der tag auch eigentlich schon vorbei. dachte ich zumindest.
aber bekanntlich kommts anders und zweitens und so. wir wissen bescheid.

denn kurzerhand beschlossen hightower und ich doch noch dvd bei ihm zu gucken. also ab in den janosch. (nach ausführlichem eiskratzen versteht sich) und losgedüst logetuckert. allerdings fing eben jener welcher an an der ersten ampel nach der autobahnausfahrt beeindruckend zu qualmen und zu stinken. also auto aus, warnblinklicht an, aussteigen und nervös und überfordet neben dem wagen stehen. also das ist nun wirklich keine geeignete situation für einen solchen katertag. ganz ehrlich nicht! nein, wirklich überhaupt nicht!
gott sei dank ist deutschland gar nicht so schlimm, wie immer behauptet wird. keine spur von nicht vorhandener hilfsbereitschaft. und so danke ich den fünf männern, die mir aus der patsche geholfen haben. (manchmal bin ich wirklich froh, eine frau zu sein 😀 )
nämlich den beiden, die direkt anhielten und mich samt wagen über die kreuzung in eine sichere kleine strasse schoben. ich muss wirklich sehr hilflos ausgesehen haben. dem feuerwehrmann, der zufällig vorbei fuhr und mich dran erinnerte, dass ich doch gefälligst mein warndreieck aufzustellen habe. dem gelben engel, der gut gelaunt, rauchenderweise schnell festgestellt hat, was eigentlich los ist und janosch abgeschleppt und in hightowers strasse verfrachtet hat. und natürlich hightower, ohne den ich wie so oft mal wieder verloren gewesen, bzw. in diesem falle beim warten auf den adac erfroren wäre. ein glück hat mein vehikel immer nur dann solche anfälle, wenn ich eh in seiner nähe oder auf dem weg zu ihm bin, so dass wir im warmen warten konnten.

und was hat mein töff nun? im entlüftungsschlauch hatte sich anscheinend kondenswasser gesammelt und dieses ist dank claus eingefroren. das hat zu einem überdruck geführt, welcher das öl spritzenderweise aus meinem auto befördert hat. dieses auf heissem motor verursacht den herrlichen geruch und die beeindruckenden qualmwolken. allerdings muss noch irgendwas anderes kaputt sein, denn mein auto ist im moment recht inkontinent und verliert all sein öl. schön, dass ich grade vor 3 monaten einen ölwechsel hatte, für welches mein vater teures synthetiköl spendierte. hat sich mal quasi nich gelohnt…hätt ich doch gewartet, dann hätte sich das alte öl von selbst verabschiedet. vielleicht mochte janosch das zeug nicht.

nunja, all das konnte mir dennoch die laune nicht verderben 😀

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