Beim Packen denken, dass man aus dem ein oder anderen Gerät vielleicht besser vorher die Batterien nimmt. Nicht, dass einer der Kartons plötzlich anfängt zu brummen und die durch die Bank männlichen Umzugshelfer auf die Idee kommen, nachzugucken, was das sein könnte…
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Und es bleibt weiter spannend
Februar 20, 2008 · Keine Kommentare
Mein Vormieter ist mit den Schlüsseln verschwunden. Die Telefonnummern sind schon tot. Das Klingelschild entfernt, die Rolladen sind runter. Blieb jetzt nur noch die Email-Adresse. Wenn er allerdings darauf nicht antwortet, bin ich ja mal gespannt, wie das weitergeht. Immerhin will ich in weniger als 2 Wochen umziehen…
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Compliments
Januar 27, 2008 · 1 Kommentar
Und mitten im Satz brach Franziska ab und sagte: “Mann, du schaust so geil aus mit der neuen Frisur, ich kann dich gar nich angucken…sonst krieg ich die Geschichte nicht fertig, weil ich mich nich konzentrieren kann.”
Sehr süß…aber ich bin dennoch noch nich so richtig von dem wenigen Haar auf meinem Haupt überzeugt.
Kategorien: hmmm
Selbst-Liebe
Januar 18, 2008 · 5 Kommentare
Zum drüber nachdenken:
Nur der Mensch, der sich lieben darf,
wird sich selbst nicht verwöhnen.
Verwöhnung deutet Mangel an.
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Das Sorgentier
Dezember 19, 2007 · Keine Kommentare
Also das bin ich. Das Sorgentier par excellence. Und worüber mach ich mir heute Sorgen? Dass das mit dem Katzentier alles schlimm wird. Schon was die Fahrt angeht. Uijeh. Das letzte Mal hatte ich ihr Beruhigungsmittel vom Tierarzt gegeben. Das fand ich aber ganz fürchterlich und ich glaub, da sind das Tier und ich einer Meinung. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass sie genausoviel Angst hatte wie ohne, nur dass sie körperlich voll lahmgelegt war. Kein schöner Anblick, da zerreißts einem glatt das Herz. Ich werd die Pillen wohl morgen mitnehmen, es aber erstmal mit Rescue- und Baldriantropfen versuchen.
Naja, und damit hört das Problem ja noch nicht auf. Denn dann für 3-4 Wochen im Haus meiner Eltern. Die noch nie besonders gut mit Tieren konnten. Schlicht weil sie nicht gut damit können, wenn ihnen etwas den gewohnten Ablauf kaputt macht. (Kein Wunder, dass ich so verkorkst bin) Nunja, jedenfalls mach ich mir nicht wenig Sorgen, dass das alles ganz fürchterlich schief geht. Dass die Katze sich unwohl fühlt. Dass sie was kaputt macht. Dass meine Eltern die Vollkrise kriegen. Dass ich die Vollkrise krieg. Dass meine Eltern nicht gut genug aufpassen und sie rausläuft.
Naja, immerhin scheint sie die letzte Fahrt völlig verdrängt zu haben. Denn kaum stell ich den (kurz nach der Hinfahrt völlig verhassten) Transportkorb ins Zimmer, liegt sie schon wieder völlig entspannt drin und pennt. Hm, vielleicht denkst sie auch, es geht wieder zurück in die Bonner Wohnung. Sie findets hier nämlich auch blöd.
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Motivation anyone?
Dezember 11, 2007 · Keine Kommentare
Eben so bei mir gedacht, dass die Tatsache allein, dass ich mich nicht motivieren kann, die erforderlichen Dinge zu tun, nicht ausreicht, um behaupten zu können, dass die Entscheidung, für deren Umsetzung ich eben diese Dinge tun müsste, falsch ist. Ich mein, die Tatsache, dass ich mich nicht zum Spülen aufraffen kann, sagt ja auch nichts über die Qualität der Entscheidung aus, sauberes Geschirr haben zu wollen.
Hä? Oh mann, ich glaub, man merkt, dass ich nicht geschlafen hab…eine Mischung aus dem verzweifelten Versuch wieder einen normalen Schlafrhythmus zu bekommen und 7 Folgen Gilmore Girls, die sich absolut egoistisch zwischen mich und den Schlaf geworfen haben…
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Klick
Dezember 10, 2007 · Keine Kommentare
Letztens, da hats plötzlich klick gemacht. So ein richtig lautes, da drin im Kopf. Fast hats weh getan. Aber nur fast. Naja, eigentlich hats weh getan.
Ich hab mit Andrea telefoniert. Und mich ganz fürchterlich aufgeregt. Dass ich ohne Vorurteile hergekommen wär, hab ich gesagt. Und dass der Osten es geschafft hätte, dass ich innerhalb von 2 Monaten eine Riesenwut bekommen hab. Auf den Osten. Und zwar mit ihren Vorurteilen, dass der Westen ja schuld wäre, dass es dem Osten so scheiße geht. Über dieses Thema kann man sich ganz vorzüglich streiten, wie ich festgestellt habe. Es ist gar zu einem Kneipensport geworden in manchen Kreisen wie mir scheint…aber das soll hier auch gar nicht weiter vertieft werden, denn ich wollte auf was anderes hinaus.
In dem Moment als ich so vor mich hingrummelte, dass sich der Osten mit seiner ewigen Opferhaltung mehr selber ins Aus stellen würde, als es der gesamte Westen jemals könnte…genau da hats geknallt im Kopf und ich musste ne Weile schweigen und war ein wenig erschrocken. Was denn los wäre, hat Andrea mich gefragt.
Und als ich dann nur leise sagen konnte “Oh Gott, genau das mach ich ja seit Ewigkeiten” da hat sie nur traurig sagen können: “Ja, das versuch ich dir doch schon seit Jahren zu sagen.” Und dann fielen mir die vielen Gelegenheiten ein, in denen ich schlecht über mich gesprochen habe und sie manchmal wütend, manchmal traurig aber immer mit denselben Worten reagiert hat. Nämlich dass ich ihr damit sehr weh tun würde, wenn ich so über mich rede.
Jetzt muss ich mich nur bemühen, dass nicht mehr zu vergessen und daraus zu lernen. Gar nich so einfach. Nur zu erkennen, dass man den falschen Weg eingeschlagen hat, bringt einen nicht automatisch auf den richtigen.
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Heimaturlaub
Oktober 30, 2007 · Keine Kommentare
Schon komisch. Da war ich einen Monat weg und es kommt mir so vor, als wäre ich nie weg gewesen, jetzt wo ich hier bin. Bei meinen Eltern und meinen Freunden und trotzdem fühlt sichs gleichzeitig so an, als wäre ich ewig weit entfernt. Der Besuch hier bestärkt mich nochmal mehr in meiner getroffenen Entscheidung, doch in Weimar zu bleiben. Hier ists mir dann doch alles noch zu nah und ich bin noch zu unverändert. Was nicht heißt, dass ich die Zeit nicht genießen würde. Aber zu Besuch sein ist eben doch was anderes, als hier zu wohnen - Das habe ich in den letzten zwei Tagen auch schon festgestellt. Keinen eigenen Rückzugsraum zu haben. Immer nur Gast irgendwo zu sein. Auf Sofas schlafen, an fremden Küchentischen sitzen. Auch wenns der elterliche Wohnraum ist, meiner ists auf jeden Fall nicht. Und das Tierchen fehlt mir so. Schlimm ist das. Ich hoffe nur, dem gehts gut und ich kann mich auf die organisierten Kümmerer verlassen.
Und irgendwie ertappe ich mich dabei, wie ich jetzt schon die Tage bis zur Heimfahrt zähle. So schnell kann das also gehen. Das sich woanders einleben. Mein Zuhause ist nun also Weimar. Oder zumindest ist mein Zuhause da, wo meine Katze ist und meine Habseligkeiten. Ein schönes Wörtchen. Habseligkeiten. Hm.
Morgen noch Helloween im Pub. Das alljährliche. Übernachten beim großen Mann und am Donnerstag dann das, worauf ich mich am meisten freue: Den DVD-Tag mit dem großen Mann. Wir haben schließlich 4 Filmfreitage nachzuholen. Am Freitag dann noch einen Geburtstag und am Samstag shoppen mit der Mutter und dann setz ich mich auch schon einen Tag früher als geplant in den Zug und fahre gen Heimat. Bei dem Gedanken macht sich ein wenig Erleichterung breit. Da muss ich fast aufpassen, dass ich kein schlechtes Gewissen bekomme, wenn mich hier alle fragen, ob ich froh bin, mal wieder hier zu sein, nachdem in den letzten Wochen alles so chaotisch gelaufen ist…
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Das letzte Mal
September 27, 2007 · 1 Kommentar
Bei so vielen Sachen geht mir im Moment durch den Kopf: “Das letzte Mal”. Dabei sinds gar nichmal alles Sachen, die ich wirklich zum letzten Mal mache. Aber doch zumindest für eine Weile oder in der Konstellation oder der Umgebung oder auch einfach das letzte Mal, wo ich noch hier wohn.
Gestern das letzte Mal mit dem großen Mann im Kino gewesen. Zwar leider nicht im Lieblingskino, weil wir uns auf einen Film eingeschossen hatten der da nich lief (Wächter des Tages), aber Kino. Heute das letzte Mal mit dem großen Mann und der Andrea im Stammpub ein Kölsch-Cola getrunken. Am Dienstag letzten Videoabend mit dem großen Mann. Das letzte Mal Tee trinken mit Nica. Anne ihre Bücher wiederbringen. Das letzte Mal mit der helfenden Mama im Fellinis Essen gewesen. Das letzte Mal mit der Anna im Havanna aufn Latte getroffen. Das letzte Mal in die Innenstadt gefahren. Das letzte Mal…
Der Abschied vom großen Mann fällt schwer. Allerdings nicht so schwer wie ich dachte. Aber ich befürchte, das liegt einzig und allein daran, dass die Tatsache, dass ich bald weg bin, noch gar nich WIRKLICH zu mir durchgedrungen ist. Wahrscheinlich wirds sogar so sein, dass mir die Tragweite dieser Entscheidung erst nach einiger Zeit in Weimar so wirklich bewußt wird.
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Doch!
September 26, 2007 · 7 Kommentare
Ok, jetzt fühl ich mich frei. Auch StudiVZ gehört der Vergangenheit an.
Jetzt bleibt nur noch der Blog. Löschen oder nicht?
Nein, natürlich nicht!
Das wär ja … das is doch meine Erinnerungsmöglichkeit. Hab doch ein Gedächtnis wie ein Sieb… den Blog würde ich allerhöchstens “nicht-öffentlich” machen. Hm, geht das überhaupt?
