Löwenzahn

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Medienimpressionen

August 18, 2009 · 1 Kommentar

Zuletzt gelesen: Ein todsicherer Job von Christopher Moore aus dessen Feder auch die äußerst blasphemisch lustige Komödie „Die Bibel nach Biff“ floß. Kurzweiliger Spaß dieser Tod, aber dafür richtiger Spaß. Endlich mal wieder beim Lesen eines Buches laut gelacht.

Gelacht hab ich dafür bei den ersten Folgen von „30 Rock“ erstaunlich wenig. Von dieser Serie hatte ich mir mehr versprochen. Aber ich bleibe am Ball. „The Big Bang Theory“ hatte mich auch erst nach ein paar Folgen. Dafür dann aber richtig. Manchmal muss man sich eben erst mit den Marotten einiger Charaktere anfreunden. Aber wenn das einmal geschehen ist, mag man sie kaum noch missen.

Sehr enttäuscht war ich am letzten Kino-Montag von „Public Enemies“. Ganz doofer Film. Oder naja, zumindest sehr unnötig. Und das trotz Depp und Bale. Eine Schande. Heute dann zu meiner Überraschung in einen Kriegsfilm geraten, die ich normalerweise sehr meide. „Tödliches Kommando“ fand ich jetzt aber wirklich gar nicht mal verkehrt. Auch wenn er mich aus irgendeinem Grunde nicht so verstört hat, wie das Kriegsfilme normalerweise tun. Und dann auch noch die Vorschau des neuen Scorsese-Films gesehen. Von dem Trailer war ich dann doch sehr überrascht. Hatte nämlich nichts davon mitbekommen. Geschweige denn davon, dass Scorsese wieder einen Film mit DiCaprio in der Hauptrolle in die Kinos bringt. Sah in meinen Augen für beide nach einem ungewöhnlichen Film aus…aber gar nicht mal schlecht.

Und nach Buch, Serie, Kino gabs auch noch auf die Ohren:
Seit Wochen höre ich „The Baseballs“ rauf und runter. Ganz großartige 50ies-Interpretationen diverser Charthits. Man muss sich nur dran gewöhnen, dass man von selbigen dann auch ständig Ohrwürmer hat. Also von Charts, auch wenn man denen sonst oft wenig abgewinnen kann. (ich sag nur 2 Wochen lang „Umbrella-ella-ella-e-e-e-e…“)
Und Gelesenes gabs auch auf die Ohren: Das Hörbuch von „About a boy“. Nur kann ich beim besten Willen nicht sagen, warum mir nach 3 von 4 CDs irgendwie die Puste ausging.

Ach und gleichzeitig auf Ohren und Augen gabs dann vorgestern auch noch. Und zwar ganz ohne (dazwischengeschaltete) Medien. Nur durchs Fenster zu hören und zu sehen, als es nämlich ganz fürchterlich auf der Kreuzung vor meinem Fenster krachte. 2 Autos mit Totalschaden, keine Verletzte, viele Geschockte und hoffentlich zwei von der Raserei geheilte Idioten.

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Gratis?

März 9, 2008 · Kommentar schreiben

Pro7 hat ja jetzt den wahrscheinlich total lustigen „Funny Movie“ in sein Programm aufgenommen. In dem spielen mehr oder weniger gute bekannte Schauspieler einen berühmten Film in Scary Movie-Manier nach. Nun, ob man das haben muss oder nicht, bleibt wie immer jedem selbst überlassen.

Nur, dass ich bei der Vorschau vom Dirty Dancing-Verschnitt nie „Dörte’s Dancing“ sondern „Gratis Dancing“ verstehe. Wie seltsam ist das?

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Cowboy-Arzt und Kindheitserinnerungen

März 2, 2008 · 9 Kommentare

Das Fernsehsendersendungskonzept ist mir, wie schon so oft erwähnt und das nicht nur von mir, wie immer ein absolutes Rätsel. Ich vermute auch, dass wenn alle Rätsel der Menschheit gelöst sein werden, dieses selbst die klügsten Köpfe zur Verzweiflung bringen wird. Während man uns tagsüber zwingt bei „Kaffe oder Tee“ in „Barbara Salesch“s Gerichtssaal dem ewigen Hin und Her der Verwandschaft-, Liebes- und Intrigenverhältnisse diverser Sturm- und Hofgeschichten zu folgen, kommen die wirklich guten Filme zu Zeiten, in denen man froh sein kann, wenn man arbeitslos ist, mit seinem Job genug Geld verdient, damit man sich einen Festplattenrekorder leisten kann (oder wahlweise alle Filme auf DVD) oder man genügend kriminelle Energie besitzt, sich das Zeug illegal zu besorgen.

Gestern abend, naja eher zu nachtschlafender Zeit kam wieder so ein großartiger Film  „In Colorado ist der Teufel los“ (The Sheepman) von 1958. Eine Westernkomödie mit Shirley MacLaine und noch einem ungewohnt stark haarpigmentierten Leslie Nielsen (fast nicht erkannt). Und einem Schauspieler, den ich als fleißige ehemalige Bonanza-Guckerin direkt fachmännisch als Adam Cartwright identifizieren konnte. Nun bin ich ja nicht nur ein Filmfan sondern auch ein pedantischer und extensiver imdb-Rumsucher. Damit kann ich Stunden zubringen.

Und dann gestern der Schock. Pernell Roberts, der älteste der Cartwright-Brüder, hat mich nicht nur durch meine frühe Cowboy-und-Indianer-Phase begleitet. Nehein. Er war auch noch für mich da, als er schon alt und grau war. Mit mächtigem Vollbart und Halbglatze. Und damals legte er den Grundstein für meine Arztserienleidenschaft. Denn er war tatsächlich mein heißgeliebter Trapper John M.D. Ich war ehrlich und aufrichtig geschockt, dass mir diese Tatsache vorher nie bewußt geworden war.

Mit Trapper John M.D. verbinde ich übrigens auch eine sadistische Anwandlung meiner Eltern. Denn damals kam die Serie von 20.15 bis 21.15, ich glaube auf Sat.1. Und um 21 schickten mich meine Eltern immer ins Bett. Später habe ich die Serie, wenn überhaupt, nur sehr sporadisch gesehen. Soll heißen, ich kenne wahrscheinlich kaum eine einzige Folge ganz. Dass diese hundsgemeine „Erziehungsmaßnahme“ dazu geführt hat, dass ich heute nur ganz schwer den Aus-Knopf auf meiner Fernbedienung betätigen kann und immer Angst habe, etwas zu verpassen, stelle ich jetzt mal als These auf den Tisch.

Allerdings dürften auch meine Eltern so manche Folge nicht zuende gesehen haben, bei dem Zeter und Mordio, dass ich dann geschrieen habe. Meine kleine Rache…

(kleiner Nachtrag: Bei der Linksuche festgestellt, dass keine der beiden Serien bei Serienjunkies.de gelistet ist. Die wissen aber auch nich, was gut ist. Pff.)

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Themenabend, unbeabsichtigter

Januar 14, 2008 · 11 Kommentare

Da hab ich ohne es zu ahnen oder planen, einen Gyllenhaal-DVD-Abend.

Liebe ist Nervensache (Maggie)
Zodiac (Jake)
Moonlight Mile (nochemol Jake)

Da bin ich ja mal gespannt. Bis jetzt läuft Nummer eins ein wenig schleppend an…

Nachdem die drei vorbei waren, hab ich mir dann direkt nochmal zwei Filme ausgeliehen… DVD-Automaten sei Dank.

Hier also mein Filmfazit von heute abend mit 5 satten Filmen:

Liebe ist Nervensache: Der Film defintiv auch! Schon lange nicht mehr sowas unausgegorenesgesehen. Seltsam.

Zodiac hat mich durchaus überzeugt. Wenn ich auch so langsam das Gefühl bekomme, dass Jake Gyllenhaal nur einen Charakter kann. Nämlich den des ruhigen, nachdenklichen, vom Schicksal irgendwohin gespülten, bei dem man nie so genau weiß, wie es ihm eigentlich grade so geht oder welche  Motive ihn treiben.

Moonlight Mile bestätigte dann den Jake-Verdacht. Die Idee des Films ist sicher gut, Susan Sarandon ist als trauernde Mutter ähnlich toll wie als trauernde Frau in Elizabeth Town. Aber Ellen Pompeo ist für mich zu arg belastet von der Figur der ewig jammernden, träumenden und unsicheren Dr.Grey. Irgendwie wirkt sie immer, als wäre sie nur bei ihrer Äußerlichkeit. Alles was sie spielt bleibt merkwürdig flach.

Lizenz zum Heiraten hat mich postitiv überrascht muss ich sagen. Wobei Robin Williams auch schwierig ist mittlerweile. Nach all den Klamauk-Rollen. Aber ich mag Mandy Moore, das muss ich zugeben. Und der Film hat durchaus gute Gags und er funktioniert. Bestimmt nicht das Beste der letzten Zeit, aber durchaus besser als erwartet.

Finding Neverland. Endlich hab ichs geschafft, diesen Film zu sehen. Und was soll ich anderes sagen, als: *seufz* Johnny *träum* Er ist und bleibt einfach einer der besten Schauspieler, den es seit ner Weile gibt. Ich habe noch keinen Film mit ihm gesehen, der mir nicht gefallen hat und das allein find ich schon beeindruckend. Und der Film besticht wirklich durch wunderbare Bilder. Als „Peter Pan“- Fan, der ich nunmal bin gehört er jetzt schon zu meinen Lieblingsfilmen. Wobei mir einfällt, dass ich dringend mal wieder Hook sehen muss. Einer der Filme in denen ich Williams mochte. ;)

Kategorien: Filme

Filmfreaks

Dezember 19, 2007 · 4 Kommentare

Ein Geburtstags-/Weihnachtsgeschenk ist grade eingetrudelt. Es lohnt sich eben doch, ein nerdiger Filmfreak zu sein. Siehe da:

Auf dem beiliegenden Kärtchen steht „Für Deine zahlreichen Filmbewertungen und Filmkritiken möchten wir uns [...] bedanken.“ Gern geschehen. (Eigentlich wärs an mir, mich bei moviepilot zu bedanken. Denn bei der Bewertung von bisher 1347 Filmen und beim Schreiben von 62 Kommentaren hab ich mir super die Zeit vertrieben.)

Moviepilot ist toll! Die beiden ersten Bourne-Teile und 3 Buttons. Ich liebe ja Buttons. Als die aus dem Umschlag fielen hab ich auch mal kurz begeistert aufgequikt.

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Ne menge Filmmaterial

September 18, 2007 · 5 Kommentare

Dank Moviepilot weiß ich, dass ich bis jetzt in meinem Leben weit über 1000 Filme gesehen habe. Weit. Denn ich bin jetzt schon bei 1090 und da ist noch kein Ende in Sicht.

Ich weiß ja nich so recht, was ich davon halten soll…naja, zumindest, dass die Seite und die Idee ziemlich cool ist. Und dass es anscheinend die richtige Entscheidung ist, den Fernseher nicht mit nach Weimar zu nehmen. Kein Wunder, dass ich mit meinem Studium nicht zu potte komme…

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Shortbus

Juli 9, 2007 · Kommentar schreiben

Ich schreibe nicht oft ausufernd über Filme. Was nicht zuletzt daran liegt, dass ich meist nicht weiß, was ich mehr schreiben sollte als „Ja super! Unbedingt gucken!“ oder aber „Nee, lass ma. Iss Scheiße“.

Aber ein Film hat mich zuletzt wirklich tief beeindruckt: Shortbus (1, 2) nämlich. Ein Film, der das Thema Sex nicht ehrlicher, natürlicher, schöner, befremdlicher, trauriger und lustiger zeigen könnte als er es tut. Eben so wie Sex nunmal ist. ;) Und worum gehts? Um kleine Einzelschicksale, um Menschen auf der Suche nach sexueller Erfüllung, um Traurigkeit und Angst, um Einsamkeit in Zweisamkeit und auch um Einsamkeit in Vielsamkeit, um die feine Grenze zwischen Nähe und Sex, und um die Überwindung schmerzlicher Erinnerungen.

Da ist Sofia (Sook-Yin Lee), die Sexualtherapeutin, die sich selber Beziehungstherapeutin nennt und selbst wie sie sagt, vororgasmisch ist. Sie begegnet dem homosexuellen Pärchen Jamie (PJ DeBoy) und Jamie, bzw. James (Paul Dawson). Die beiden nehmen sie mit in den Shortbus nachdem sie von Sofias Orgasmus-Problem erfahren haben. Was der Shortbus allerdings ist, ist schwer zu beschreiben. Ein Treffpunkt, ein Swingerclub, ein Zentrum für Individualisten, ein Höhle für Rückzöglinge – von alldem Etwas und irgendwie noch viel mehr. „Willkommen im Shortbus, dem Salon für Begabte und Behinderte“, mit diesen Worten wird Sofia von der Herrin des Ladens (Justin Bond) begrüßt und das triffts wohl ganz gut.

Und so trifft man im Laufe des Films auf viele Menschen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten und die doch eins verbindet: Die Suche - die nach Nähe und Geborgenheit und dem richtigen Umgang mit der eigenen Sexualität in einer Zeit, in der zwar alle aufgeklärt sind und offen über alles reden, die Probleme mit dem Thema aber nicht weniger werden. Denn trotz all der Offenheit hat Sexualität in der heutigen Zeit kein bisschen von seiner zuweilen erschreckenden aber auch betörenden Gewaltigkeit (nicht zu verwechseln mit Gewalttätigkeit) verloren oder von seinem zerstörerischen Potential. Sexualität bleibt letztendlich ein Mysterium, dass es im Laufe des Lebens zu entdecken gilt.

Und so ist der Film ein leises und in einem wahren Bilderrausch erzähltes Werk, welches noch dazu passend von außergewöhnlicher Musik untermalt wird. Und wenn bei dem ein oder anderen lieb gewordenen Charakter (in dem man sich vielleicht ein wenig wieder findet) am Ende der emotionale Knoten platzt, bleibt kaum ein Auge trocken. ICH zumindest hab mich durch die letzte viertel Stunde geschluchzt. ;)

Also mein Fazit: Prädikat „Absolutes Pflichtprogramm“. Das gilt übrigens auch für den Soundtrack und da vor allem für Jay Brannan, der den begehrten homosexuellen Ceth spielt und eins seiner Stücke in Shortbus spielt. Dabei kommt Jay nur mit seiner Gitarre und seiner Samtstimme daher. Das sollte man sich wirklich mal anhören. Hier auf Myspace (Unbedingt Soda Shop hören, das Stück welches er in Shortbus spielt) Und den weiblichen Lesern lege ich seine Youtube-Videos ans Herz! Denn in denen spielt er gerne und häufig seine Gitarre mit nacktem Oberkörper. Da gibt’s nur eins zu zu sagen: Der Kerl is ZUCKER! ;)  

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Wie versprochen

Juni 17, 2007 · 10 Kommentare

Ich versprach meinen Filmtipp des Jahres.
Und hier ist er:

HOT FUZZ

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[Bildquelle: Imdb]

Sergeant Nicholas Angel (Simon Pigg) ist gut. Nein, er ist einer der Besten bei der Polizei von London. Ok, er ist der Beste und damit den Kollegen ein Dorn im Auge. Man kennt das.
Einzige Lösung? Er wird versetzt. Aufs Land. Da wollte er in 20-30 Jahren eh hin, warum dann nicht gleich, denken sich die Vorgesetzten, die endlich wieder eine Statistik haben wollen, die nicht alle anderen wie Idioten dastehen lässt. Sgt. Angel muss einsehen, dass alles Widerreden keinen Sinn hat und so packt er seine sieben Sachen und seine Zimmerpflanze und landet wenig später im verträumten irgendwie seltsamen Sandford. In dem gibt es zwar keine Verbrechen, dafür aber eine umso heilere Welt.

Eben noch Eliteeinheit und jetzt schon auf der Jagd nach entflohenen Schwänen. Trostloser könnte das Leben von Sgt. Angel wohl kaum noch werden.  Und dann ist da auch noch sein neuer Partner Danny Butterman (Nick Frost). Der Actionfilm-Liebhaber und vom Poilzeileben in Sandford enttäuschte Sprößling des Chefs der örtlichen Polizei hat in Angel seinen neuen Helden gefunden.

Und dann beginnt plötzlich diese äußerst mysteriöse Serie von Unfällen…oder sind es gar keine? Sgt. Angel ermittelt und stößt auf unfassbare Machenschaften…

Ich habe seit ewigen Zeiten bei einer Actionkomödie nicht mehr so lachen müssen. Und ich bin mir sicher, ich werde auch beim 2-20 Mal genauso lachen! Dieser Film ist eine Perle der britischen Filmkunst und ein weiteres Meisterwerk von den Machern von „Shaun of the Dead“. Wer diesen aufgrund eines Zombiefilm-Unverständnisses nicht gesehen oder nicht gemocht haben sollte, darf sich sich erst seltsam schimpfen und dann „Hot Fuzz“ gucken! ;) Die Story ist abolut rund und die Schauspieler sind dermaßen herrlich, dass man nach kürzester Zeit wünscht, man könnte das ganze Spektakel vom ortsansässigen Pub aus beobachten. Die Gags kommen teilweise im Sekundentakt und sind nichts für schwache Lachmuskeln. Und obwohl die Witze teilweise alt oder vorhersehbar sind, schafft es Wright dennoch, sie so zu inszenieren, als hätte er den Gag komplett neu erfunden.
Was mir besonders aufgefallen ist und was diesen Film mitunter so unglaublich gut macht (und oft unterschätzt wird) ist der Schnitt. Meiner Meinung nach absolut Oscar-verdächtig! Es schaffen nicht viele, alleine durch die Aneinanderreihung von 4-5 schlichten Bildern, die an sich keinerlei Komik beinhalten, einen Lachkrampf zu erzeugen.
Insgesamt hat der Film für eine britische Komödie ein rasantes Tempo (was er nicht nur aber zu einem Großteil dem Schnitt verdankt) und alles was eine Actionkomödie braucht: 2 coole Helden, coole Schurken, ein paar Dorfdeppen, ein paar Überraschungen, Verfolgungsjagden und verdammt coole Schießereien…naja und eben einen Schwan.

Hier zwei Appetizer:

Eigentlich hatte ich jetzt hier noch was zu meinem Unvermögen Amis zu verstehen und meiner Begeisterung des britischen Englisch hier stehen. Außerdem noch den Hinweis, dass der Film bei uns seit dem 14.6. im Kino ist und dass ich mir den wohl bald auch noch auf Deutsch ansehen werde, nur um dann vermutlich die Kriese zu kriegen, da der deutsche Trailer mich schon nervt. Dies sollte indirekt eine Empfehlung sein, sich den Streifen im Original anzutun. Und dann stand hier auch noch was über den bescheuerten deutschen Untertitel. Naja, wie gesagt: Stand. Dann kam die Technik dazwischen. Gut, im Prinzip steht jetzt fast das Gleiche wieder hier…aber eben wars irgendwie schöner…Traurig…

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Filmwarnung

Juni 3, 2007 · 1 Kommentar

Ich wollte noch eine Filmwarnung rausgeben:

„Man of the Year“ mit Robin Williams. Klang eigentlich ganz cool und als bekennende Robin Williams-Mögerin wollte ich den dann auch gestern unbedingt sehen. Das Ganze ist eigentlich mit Williams himself, Christopher Walken, Laura Linney und Jeff Goldblum auch ziemlich karätig besetzt. Und die Tatsache, dass es sich mal wieder um eine eher gesellschaftskritische Geschichte für Erwachsene handelt hat mich zusätzlich gefreut. Robin Williams als Polit-Satiriker mit eigener TV-Show und großer Fangemeinde, der spontan als Präsident der USA kandidiert und aufgrund eines Computerfehlers gewinnt. Ms Linney, Mitarbeiterin dieser Firma, wies bereits vor der Wahl auf den Fehler hin, wurde aber aus wirtschaftlichen Interessen ignoriert. Als Williams gewinnt, glaubt sie an seine Integrität und will ihm die Sache beichten, was natürlich zur Folge hat, dass sie von der Firma zum Schweigen gebracht werden soll und der wahrscheinlich ehrlichste Präsident der USA wieder abtritt. Im Fazit also eine Mischung aus Politsatire, Comedy, Gesellschaftskritik und Thriller…oder so.

Und warum dann eine Warnung? Weil man sich zumindest sehr genau überlegen sollte , ob man sich den Streifen in der deutsch synchronisierten Fassung antun möchte! Ich habe wirklich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr so etwas unterirdisches gesehen. Da hatte die Synchronfassung fast soviel Qualität wie die amerikanischen Werbespots bei Nacht á la „Wenn sie jetzt anrufen und bestellen, bekommen sie noch ein Messer zum Konservendosenschneiden gratis dazu!“

Nach einer viertel Stunde haben wirs nimmer ausgehalten und das Ganze auf Englisch geguckt. Was für mich jetzt nicht ganz so toll ist, weil ich einfach echt schlecht bin, sobald zwei Leute oder mehr gleichzeitig reden oder zuviele Nebengeräusche im Spiel sind. Bei dem Film jetzt eher ungünstig. Obs jetzt nur daran lag, dass mich der Streifen nicht so richtig überzeugen konnte, wage ich allerdings trotzdem zu bezweifeln. Insgesamt fehlte ein wenig Pepp. Der zog sich zum Ende hin schon gehörig!

Also für eingefleischte Williams-Fans, für OmU-Gucker oder Original-Ton-Versierte geeignet, aber nicht zum Pflichtprogramm zu zählen.

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Los Lassie….fang!

Mai 22, 2007 · 4 Kommentare

Ja, ich hab das wohl irgendwie ein wenig schludern lassen mit dem Film-Stöckchen vom Herrn Bullion. Peinlich, peinlich. Aber wir alles wissen Bescheid: Besser spät…blabla…also hurtig an die Arbeit *hecht*

Ein Film, den du mehr als zehnmal gesehen hast:

Hmm…also wirklich oft hab ich seltsamerweise „Stand by me“, „Pretty Woman“, „My Girl“ und „City Slickers“ gesehen. Das kann allerdings durchaus daran liegen, dass die schon so unglaublich oft im Fernsehen gelaufen sind. “Mystery Science Theatre 3000″ hab ich glaub ich auch annähernd 10 mal gesehen.

Den du mehrfach im Kino gesehen hast:

Ich weiß, dass da einer war. Ich weiß nur nicht mehr welcher :D  

Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen:

Da gibts diverse. Als Frau muss ich Hugh Grant eingestehen. Aber das gilt ebenso für Bruce Willis, Julia Roberts, Kirsten Dunst, John Malkovich (weil der so sexy is) und Nicolas Cage. 

Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen:

Eddie Murphy is irgendwie nich mehr so lustig wie früher. Und Elijah Wood is ´mir spätestens seit Herr der Ringe echt unsympathisch.  

Ein Film, aus dem du regelmäßig zitierst:

Definitv „Mystery Science Theatre 3000″!! Es gibt auch einfach kaum einen Film, der sich so gut zum Zitieren eignet :D  Disney zitier ich auch gern. Und die Simpsons. Also generell zitier ich eher aus Serien. Die Gilmores, den Heimwerkerkönig, und überhaupt…aber ich glaub, das gehört hier nich hin.

Ein Filmmusical, von dem du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig weißt:

„“Moulin Rouge” – ohne Witz!“ (Zitat Bullion)
Da kann ich mich nur anschließen. Letztens noch den kompletten Soundtrack mitgegrölt *g* Naja, und die alten Disneyfilme, die die noch nen guten Soundtrack hatten. (König der Löwen, Arielle, Mary Poppins, Herkules ;) ) Uuuuuuund NATÜRLICH Sister Act!!!!! Das versteht sich irgendwie von selbst…

Ein Film, bei dem du mitgesungen hast:

Wie is das jetzt zu verstehen? Wenn ich alle Songtexte auswendig weiß, dann sing ich doch auch mit…oder nicht?? Oder bin ich jetzt grad zu blöd?

Den jeder gesehen haben sollte:

Viele. Garden State, Elizabethtown, Love Song for Bobby Long, Night on Earth, Ronja Räubertochter, Le Papillon (süßer, kleiner, französischer Film. Geheimtipp), Leon der Profi, The Straight Story, Jenseits der Stille…oh Gott…nein, wenn ich jetzt WIRKLICH anfange, dann hör ich nie wieder auf.

Den du besitzt:

Haha, erwischt. Ich hab tatsächlich nur eine DVD :D Die hat mir Pjat geschenkt. Und es ist…..*täterätääää* „Mary Poppins“! Aber den sollte man auf alle Fälle gesehen haben! July Andrews..herrlich :D Und ich besitze noch Videos. Ja, richtig VHS-Kassetten. *g* Und da finden sich sehenswerte Filme wie Ronja und „Hinter dem Horizont“, was wirklich ein toller Film ist und „Stand by me“, den ich mal auswendig mitsprechen konnte (und vielleicht sogar noch mitsprechen kann) und viele viele andere…

Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat:

Hab ich jetzt spontan keine Ahnung, ich bin nicht so der Karrierenverfolger.  

Schon einmal einen Film in einem drive-in gesehen?

Ja. Kann das sein, dass das E.T. war? Kam der nich irgendwann nochmal ins Kino??Egal, ich fands irgendwie kultig. Es hat geregnet, es war kalt…und lustig. Und auf dem Rückweg hatte ich die bislang einzige Vollbremsung-plus-360-Grad-Drehung mit anschließendem Beinahe-Unfall meines Lebens.

Schon mal im Kino geknutscht?

Nein. Im Kino will ich den Film sehen und nich knutschen. Außerdem hab ich niemanden zum knutschen. Pfff 

Ein Film, den du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist?

Da schließ ich mich Bullion an: Viele, viele Klassiker.

Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?

Nein, das Kino verlassen nicht, aber DVDs hab ich schon ausgemacht. Wobei ich auch da echt ausdauernd bin.

Ein Film, der dich zum weinen gebracht hat:

Öhm, ja gut. Fast jeder??!?! Gut, Horror, Thriller und Co. sind da auszuklammern, aber sobalds irgendwie auch nur ansatzweise rührselig wird, heul ich los. Is also kein Indikator. Allerdings hab ich nur bei wenigen wirklich viel geheult. Dazu gehören auf jeden Fall „The Green Mile“, „Hinter dem Horizont“, „Ein Haus aus Sand und Nebel“,

Popcorn?

Aber HALLO! Allerdings bin ich ja der Meinung, dass Popcorntüten mit einem abreißbaren, kurzen Stück Zahnseide eine absolute Marktlücke sind. Nichts ist schlimmer, als ein Stückchen von der harten Schale zwischen die Zähne zu bekommen, und das 10 Minuten nachdem der Film angefangen hat. Ich hab so schon Filme wegen verzweifelter Rausfummel-Versuche verpasst. Seitdem kauf ich mir nur noch Popcorn wenn ich Zahnseide dabei hab. Bekloppt? Seis drum.

Wie oft gehst du ins Kino?

Das kommt sehr auf meinen finanziellen Status an. Wenn der rosig ist, dann kann das schon auf einmal die Woche hinauslaufen.

Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?

Dreiderman (Spiderman3) Und ich fand den cool. Aber ich steh ja auch auf trashige, actionreiche, anspruchsarme Patriotenfilme :D

Dein Lieblingsgenre?

Das kommt sehr auf Stimmung und Umstände an. Ich mag Geschichten, ich mag Musik und ich mag Bilder. Was vielleicht der Grund ist, warum ich mit Dogmafilmen nicht besonders viel anfangen kann. Die Optik macht mich wahnsinnig und die fehlende Musik macht mich trostlos. Ansonsten bin ich da relativ offen.

Dein erster Film, den du im Kino gesehen hast?

Ich meine das war Disneys „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, daran erinnere ich mich aber kaum. Besser erinner ich mich an „Labyrinth“. Ein empfehlenswerter Fantasy-Kinderfilm aus den 80ern mit einer blutjungen Jennifer Connelly in hässlicher 80erJahre-Weste, „Jim Henson“-Puppen und David Bowie als schwul anmutendem Bösewicht in bösen Disco-Klamotten und spaceiger Frisur. Herrlich!

Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?

„Mulholland Drive“(was ein Ärger!), “Eyes wide shut“ (*gähn*),“Abuzze“ (Blanker Hass!), „Pauly Shore is Dead“ (*schock*) und „Solaris“ (einer der wenigen, den ich nicht zuende gesehen hab. Das ist eine Massenvernichtungswaffe. Einschläfernder gehts überhaupt nicht)

Der merkwürdigste Film, den du mochtest?

“Breakfast on Pluto” (Tipp!) „Adams Äpfel“  

Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast?

„The Ring“ fand ich wirklich, wirklich schlimm! Ansonsten die Klassiker, die beim ersten Mal ziehen und danach schon nicht mehr (Sixth Sense und co.)

Was war der lustigste Film, denn du je gesehen hast?

„Papa ante Portas“ Loriot ist einfach himmlisch!
Bei „Große Haie, Kleine Fische“ musste ich auch unfassbar lachen und letztend bei Jackass 2 (zumindest wenn man bei den Kotzszenen wegguckt, ists wirklich superlustig)

Sooo, mir scheint, ich habs endlich geschafft. :D Da bin ich ja stolz und werfe das Stöckchen an die Filme liebende Pjat und mal an wen ganz Neues: An den Zeedl

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