Löwenzahn

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Wasn los hier?

Juni 17, 2009 · 9 Kommentare

Richtig. Nüscht. Also zumindest in den letzten Monaten. Ich befürchte, hier ist an Leserschaft nicht mehr viel anwesend. Aber naja, der ein oder andere Feed wirds wohl richten.

Nun denn: Hallo! Es ist so irre viel passiert und nichts davon fällt mir grade ein. Also komm ich erstmal zum Wetter: Gnaaaaaaaaaaa! Viel mehr gibts dazu allerdings auch nicht zu sagen.

Ok, es ist zwar viel passiert, aber es hat sich nicht viel geändert. Frau Loewenzahn schiebt immer noch auf die lange Bank, was sich auf selbige schieben lässt. Und zwar solange bis die ersten Dinge hinten von der Bank schon wieder runterfallen. So ist zwar der neue Perso längst fertig, liegt aber seit nem halben Jahr im Rathaus und wartet auf sein neues Zuhause in Loewenzahnschen Portmonee (schreibt man das so, nach der neuen Rechtschreibreform? Wie dem auch sei). Meine Stickmaschine wartet immer noch auf ihre ersten von der Frau selbtsentworfenen Stickmotive. Das Rad wartet im Keller auf neue Ventile.

Und manchmal schiebt die Loewenzahnin solange bis es andere für sie richten. Nachdem sie selbst sich im Januar schon sicher war, zum Vertragsende in ihrem Betrieb die Segel streichen zu müssen wollen, es sich aber nicht getraut hat, hat die neue Chefin sie aus dem Unternehmen rationalisiert, gestrichen, entfernt, geschmissen…gebeten. Ich könnte jetzt vom Leder ziehen und mich ganz fürchterlich aufregen. Aber wem hilfts? Die weitläufige Meinung über den Kaffeekonzern, den ich immer so glühend verteidigte, hat sich jetzt halt eben bestätigt…Versuch macht kluch. Und damit noch etwas, was ich auf die lange Bank schiebe: den Besuch beim Arbeitsamt…

Und sonst? Ab Herbst gehts wie es aussieht dann doch wieder an die Uni. Und jeder, der sich jetzt mit der flachen Hand gegen die Stirn schlägt: Kann ich verstehen. Ich würds auch tun. Ich habs getan. Aber was soll ich tun? Irgendwie muss es ja weitergehen…

Genäht wird derzeit wenig. Aber vielleicht ändert sich das bald. Zum einen liegt hier noch ein 100-Euro-Gutschein der helfenden Mama für feine Stöffchen rum und zum anderen hat ein ganz lieber Mensch mir eine Overlock-Maschine gekauft. Da quitscht der Loewenzahn begeistert und klatscht vergnügt in die Blätter Hände!

Ich streue mal einen fröhlichen Gruß an die Welt da draußen. Und jetzt ab ins Bett. Das Amt öffnet um 7.30 Uhr. Oder geh ich da doch erst am Donnerstag hin??? Grrr…

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Technische Störung

Januar 19, 2009 · 3 Kommentare

Nein, nicht auf diesem Blog. Aber bei der Frau Löwenzahn daheim: Ist ihr doch einfach mal so der Rechner abgeraucht. Deshalb, liebe Leser, hat sich mich (die Alex aus dem Wunderweb) gebeten, hier wenigstens kurz Bescheid zu sagen, dass alles in Ordnung ist – vom Technikärger abgesehen – und dass sich keiner über unbeantwortete Mails / Kommentare / sonstige Online-Kontaktaufnahmen wundern soll.

Die Laptop-Rettung naht hoffentlich in Kürze in Form einer per Schneckenpost verschickten Linux-CD. Na, wenn das mal nicht oldschool ist :-) . Bis dahin werden fleißiges Daumendrücken, Mitleidsbekundungen in den Kommentaren und Aufmunterung per SMS gerne entgegen genommen.

Um euch die Zwischenzeit ein wenig zu versüßen, habe ich euch mal ein hübsches Bastelvideo rausgesucht. Viel Spaß beim Anschauen!

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Endende Ären/Äras/Äri…wie auch immer

Dezember 12, 2008 · 2 Kommentare

Polylux geht nach fast 12 Jahren in Rente. Schade irgendwie. Wobei ich sagen muss, dass mir die Ehrensenf-Katrin-Ära am meisten zugesagt hat. Mit Tita bin ich einfach nie wirklich warm geworden. Was aber nichts dran ändert, dass ich Polylux, wann immer ich konnte, sehr gerne angeschaut hab.

Wenn man krank ist und bei den geringsten Bewegungen schweißausbrüche bekommt und auch noch keinen reizvollen Lesestoff daheim hat, wird einem sehr schmerzlich bewusst, dass das Fernsehprogramm eigentlich sehr sehr schrecklich geworden ist. Es läuft wirklich so gut wie gar nichts mehr, was sich zu sehen lohnt. Vor allem tagsüber. Ich möchte mir so ungern die x-te Version der xxl-Food-Herstellungs/-Verzehrungs-Reportage anschauen. Ich möchte auch langsam keinen „Star-“Köchen mehr beim Kochen zugucken. Ich werde die Sachen eh nie nachbrutzeln. So sehr ich vielleicht auch manchmal gerne würde. 2 Talkshows sind uns aus der grausamen Talkshow-Ära geblieben. Wie schade eigentlich. Während in der einen nur über schlechte Mütter, Töchter, Menschen diskutiert wird, werden in der anderen eigentlich nur noch Vaterschafts- und Lügendetektortests gemacht. Eins haben sie allerdings beide gemeinsam: Man fragt sich, woher die Menschen, die dort sitzen überhaupt ein Sozialleben haben über welches sie das Bedürfnis haben, in der Öffentlichkeit zu „reden“….und vor allem: Werden sie auch nach der Talkshow noch eins haben? Als Alternative wird man von mittags bis nachmittags mit Wiederholungen alter Serien bestrahlt. Waren die damals so teuer, dass sie sie auch heute noch in Dauerschleife laufen lassen müssen, damit sie irgendwann auf dem Roseanne/Bill Cosby/Nanny/XYZ-Konto wieder schwarze Zahlen schreiben? Werden heutzutage denn keine guten Serien mehr produziert? Oder werde ich das in 5-10 Jahren nochmal fragen, wenn all die Serien, die ich heute oder in letzter Zeit verfolgt habe, zum hundersten Mal durchgenudelt werden? Wahrscheinlich.

Um es auf den meinen Punkt zu bringen: Ich habe mich heute mehrmals gefragt, warum ich den Fernseher eigentlich nicht in den Keller bringe, um ihn nur zu besonderen Filmen raus zu holen. Oder warum ich den Kabelstecker nicht einfach ziehe und ihn nur noch zum DVD-gucken verwende. Als ich dann auch noch mitbekam, dass Polylux am 18.12. seine letzte Sendung ausstrahlt, war das einer dieser vielen Momente…

Für welche Sendungen lohnt sich euer Fernseher noch?

Und: Wie ist denn jetzt der Plural von Ära? Fragen üder Fragen…

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Ausmisterlebnisse (II)

Februar 23, 2008 · 2 Kommentare

Es ist gar nicht mal so leicht, die letzten 5 Jahre in die Papiertonne zu kloppen. Vor allem wenn sie so umsonst waren. Der Stapel Uninunterlagen, der entsorgt wird, hat mittlerweile Sitzhöhe erreicht. Und ich muss eine Pause machen, damit ich nicht das heulen anfang.

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Absage

Februar 21, 2008 · 3 Kommentare

Heute kam die Absage vom montäglichen Vorstellungsgespräch. Und auch wenn es eins der ersten war und auch wenn es nicht meine Traumstelle war, kann ich grad nicht anders, als deprimiert und traurig zu sein. Und ich will wirklich nicht drüber reden. Niemanden anrufen und diese Gefühle teilen. Nur auf dem Sofa sitzen, Tee trinken und ein wenig mutlos und stumpf auf den Fernseher und mein Chaos gucken.

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Magenta

November 9, 2007 · Kommentar schreiben

Sodale. Dann also hier aus aktuellem Anlass die Magenta-Firmen-Geschichte. Ich war ja immer ein Verteidiger der Telekom. Hatte nie großartige Probleme. Aber die Kündigungs- und Umzugsservicepolitik finde ich doch äußerst denkwürdig.

Ich habe in Bonn einen Vertrag gehabt, der noch bis Ende März 2008 galt. Den Klassiker mit Doppel-Flat, den wohl heute fast jeder hat. Und ich bin ausgezogen. Also dachte ich, ich kann kündigen. Zumal das mit dem Internet in Weimar so eine Sache ist. Und die Telefonflatrate allein unverhältnismäßig teuer ist (36 Euro? Und bei T-Mobile bekommt man schon einen Handyvertrag mit Festnetzflat für 15 Euro? Wie geht das?)

Und in meiner kleinen heilen Welt sah es so aus, dass ich dachte, wenn ein Vertragspartner seinen Teil nicht mehr einhalten kann, dass man dann kündigen kann. Kann man aber nicht. Bei der Telekom hat nur der ein Sonderkündigungsrecht der ins Ausland zieht. Oder aber wirklich keinerlei Möglichkeiten hat, die Leistungen der Telekom in Anspruch zu nehmen. (So sagte man mir) Gut, dachte ich. Dann nehm ich halt doch den Umzugsservice in Anspruch. Sonst bezahle ich ja bis März etwas, was ich nicht nutzen kann. So ja nun nich. Is ja auch blöd.

Was dann allerdings wütend macht: Der „Umzugsservice“, den ich vielleicht eher „Umzugszwangspauschale“ bezeichnen würde,  ist zum einen schweineteuer (ich finde 59,95 nicht grade einen Pappenstiel) und zum anderen gibt es meinen Tarif, den ich in Bonn hatte, nicht mehr. Was folgt für die Telekom daraus? Ab dem Zeitpunkt, an dem mein neuer Anschluss freigeschaltet wird (den ich nur ums nochmal deutlich zu sagen, nur nehme, weil ich keinerlei Möglichkeit habe, zu kündigen), habe ich automatisch einen neuen 24-Monate-Vertrag. Und das finde ich wirklich eine Unverschämtheit. Mag ja sein, dass das zurzeit die gängige Geschäftspolitik in der Kommunikationsbranche ist, wie mir eine Telekom-CallCenter-Frau heute freundlich und vertrauensvoll am Telefon mitteilte. Das macht die ganze Sache allerdings nicht kundenfreundlicher.

Ums ehrlich zu sagen: Ich hätte wahrscheinlich nichtmal gekündigt. Ich mag die Telekom. (Auch wenn das jetzt vielleicht diverse Leser erschrocken aufschreien lässt ;) )Aber ich mag mich nicht genötigt fühlen, bei denen zu bleiben, indem man mir jegliche Wahlmöglichkeit nimmt. Gut, der Fairness halber: Ich habe natürlich eine Wahl. Ich könnte fristgerecht zum März kündigen und gut is. Das wäre allerdings eine teure Alternative. Denn ich bin ewig weit weg von meiner Familie, da möchte ich nicht auf Telefon verzichten. Und doppelt zu bezahlen kommt auch nicht in Frage. Das kann ich mir als Studentin schon gar nicht leisten.

Dass mir nach der Versicherung, die Umzugszwangspauschale zu zahlen, Beauftragung des Umzugsservice zugesichert wurde, dass heute ein Techniker rauskommt, um meinen neuen Anschluss mit 24 Monate Laufzeit freizuschalten, hat auch nur dazu geführt, dass ich den ganzen Tag in meiner Wohnung gesessen und gewartet habe. Ein Anruf bei der Hotline (die, das muss ich hier wirklich sagen, mich noch nie enttäuscht hat und zudem noch kostenfrei ist. Etwas was man heutzutage nicht hoch genug schätzen kann) hat dann ergeben, dass es noch gar keine Auftragsbestätigung gibt. Die Leitung fürs Haus muss anscheinend erst noch freigeschaltet werden, weiß der Himmel. Jedenfalls dauerts jetzt noch ne Weile. Wielang, konnte oder wollte man mir dann jetzt auch nicht mehr verbindlich mitteilen. Aber da hätt man ja wenigstens mal Bescheid sagen können. Find ich.

Ja, so ist das. Irgendwie scheint mir, ich hab nicht so das Glück gepachtet, was solche Dinge angeht. Man siehe congstar. Nunja. Nach ein paar Atemübungen habe ich eben beschlossen, das alles Dalai-Lama-esk mit einem Lächeln und Humor zu ertragen nehmen und mir zu sagen, dass es schon für irgendwas gut sein wird.

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Ach so

September 21, 2007 · 1 Kommentar

Seit 2-3 Tagen versteh ich mich nich so recht. Die ganze Zeit hab ich mich auf den Umzug gefreut und nun plötzlich gehen mir nur fiese Gedanken durch den Kopf und ich überlege, was nur mit mir los ist. Habe die wildesten Vermutungen und vergesse dabei, einfach mal innezuhalten und genauer hinzuschauen.

Denn eigentlich isses ganz einfach. Ich bin traurig. Nicht mehr und nicht weniger. Und dass niemand da ist, der sich meine Traurigkeit anhört und vielleicht mit mir teilt, macht mich irgendwie noch trauriger. Jemand der diese Traurigkeit, wenn man etwas hinter sich lässt, vielleicht kennt. Oder auch jemand, der meine Traurigkeit teilt, weil er auf der anderen Seite der Trennung steht.

Alleine traurig sein ist deprimierend. Alleine Abschiedsschmerz haben ist, als wären alle froh, dass man geht oder als würden sie es nicht mitbekommen, dass man geht. Da muss man aufpassen, dass man nicht auf ganz seltsame Sachen kommt.

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Hmmm

September 15, 2007 · Kommentar schreiben

Ich scheine wohl voller mit Viren zu sein, als ich dachte. Meine Mandeln schlagen so langsam Alarm. Wie passend. Warum wird man eigentlich immer krank, wenn man absolut keine Zeit dafür hat? Oder kommt einem das nur so vor, weil es einem dann einfach nur viel klarer bewußt wird?

Wie dem auch sei, schlage ich mich die ganze Zeit mit der Entscheidung herum, ob ich nun meine Nachbarn zu meiner Abschiedsparty einladen soll oder nicht…So richtig Lust hab ich auf die ja nicht. Und ich glaub auch nicht, dass das heute eine von den lauten Partys wird. Schließlich hat sich der große Mann geweigert, Singstar mitzubringen. Pöh.

Mäh, noch so viel zu tun. Dabei is mir grad eher nach Tee und Bett. Aber hier is totales Chaos und unter den Gästen ist auch ein Kleinkind. Da muss ich schon genauer schauen… *seufz* (Und wer jetzt anmerken will, dass vielleicht kein Kleinkind in meine Nähe kommen sollte, wenn ich krank bin: Bei dem Kleinen hab ich mich angesteckt. ) Naja, dann geh ich jetzt mal einkaufen.

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Ausmisterlebnisse (I)

August 25, 2007 · 2 Kommentare

Kassette gefunden. „Singles Soundtrack“ stand drauf. Grinsend erinnert. Auch daran, dass die Kassette in den Müll gehört, weil ich die so oft gehört hab, dass sie leiert. Wehmütig gedacht, wie schade das ist. Weil der Soundtrack so toll ist und der Film auch…und die Erinnerungen erst.

Ein paar Stunden später. CD gefunden. „Singles Soundtrack“ stand da drauf. Die Augen aufgerissen vor Freude.

CD aufgemacht. Hülle leer.

Typisch :(

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Händchen

Juli 23, 2007 · 6 Kommentare

Ich hab kein Händchen mehr. Aber ich weiß nicht warum?!

Normalerweise wird aus dem Mauszeiger eine Hand wenn sie über einen Link kommt, aber seit ein paar Tagen ist dem nicht mehr so…was mich sehr irritiert. Vor allem, weil das nur in meinem Standardbrower Oper nicht mehr funktioniert. Im IE und in Windows und Co. ist das Händchen sofort zur Stelle.

Ich will mein Händchen wieder. :( Kann mir da wer helfen?

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