Löwenzahn

Davon kann ich abraten. Heute: congstar

November 3, 2007 · 10 Kommentare

congstar. Billig Günstig, keine Vertragsbindung, kein Mindestumsatz und billige günstige Flatrates. Super, dachte sich die Pflanzenmadame. Da das ja mit der Telekom alles nich so einfach ist im Moment, also mit dem alten Tarif und ach weiß der Teufel (kommt dann in einem gesonderten „Ich-hasse-die-Telekom-Beitrag“) dacht ich mir so, dass das doch eine super Sache ist, bis sich der Magentaschwachsinn mal klärt.

Mein Fazit nach einem ganzen Monat: Finger weg von einem Verein, der aus dem Magentahause entsprang und mit bunten Comicmündern dahergeflogen kommt. Denn mehr wirds auch nicht. Kein Gesicht, kein Personal und vor allem kein Hirn, welches in der Lage wäre die Tätigkeiten der linken mit der der rechten Hand zu koordinieren.

Nachdem ich erstmal mein Paket mit der SIM-Karte und dem bestellten Handy nicht bekam, das erste Mal angerufen. Wohlgemerkt auf einer Sonderrufnummer zu 14 cent die Minute – aus dem Festnetz versteht sich. Hab ich aber ja nicht. Also vom Handy aus. Is auch gar nicht teuer *hüstel* Nungut, mir wurde versprochen, dass alles nochmal rausgeschickt wird. Meine SIM-Karte erhielt ich dann ein paar Tage später….das Handy nicht. Also ein dauerndes SIM-Karten-Gewechsel…aber naja, was solls. Hauptsache mit der Heimat telefonieren.

Wegen des Handys also nochmal angerufen. Ja, würde man die Tage dann nochmal rausschicken, da wär wohl was schief gelaufen.

Und dann vor ein paar Tagen eine Email erhalten, in der man mit mitteilt, wie überaus schade man es doch finden würde, dass ich den Vertrag mit ihnen gekündigt hätte. Bitte was? Gekündigt? Wieso? Wer? Ich? Nö, hab ich nicht. Schnell mal im Kundencenter eingeloggt und da stands. Status „storniert“. Ähm? Ich habe weder auf irgendwas in der Richtung geklickt, geschweige denn, dass ich eine schriftliche Kündigung gemailt, gefaxt, gebrieftaubt oder gepostet hätte. Eine Unverschämtheit. Gut, hab ich mich beruhigt. Is ja ein junger Verein, da kann schonmal was schief gehen. Gibste doch einfach mal noch ein wenig Geld aus und sagst denen, dass sie ihren Fehler gerne schnell wieder rückgängig machen dürfen. Hätt ich nix gegen, wollt ich sagen. Hab dann auch ein nettes 14-Minuten-Gespräch mit einem Herrn R. aus der Mobilfunkabteilung gehabt. Der hat mir erstmal gesagt, dass ich mein Handy niemals bekommen werde. Soweit so schade. Aber er hat auch gesagt, dass meine Karte bis zum nächsten Abend wieder freigeschaltet sein würde.

Lieber Herr R.: Dem ist nicht so! Und um ehrlich zu sein, befürchte ich, dass das auch nicht mehr anders wird. Wahrscheinlich war ich denen zu teuer. Die Festnetz-Flatrate hab ich ziemlich gut genutzt.

Wär ja alles nicht so ärgerlich, wenn das alles nicht so teuer wäre und wenn ich telefonisch gesehen eine Alternative hätte.

Also Herr R.: Ich „freu“ mich schon auf die zweite Runde. Und eins versprech ich. Da wird aus der Pusteblume vom letzten Mal aber ein ziemlich wütender Löwenzahn. Zieh dich mal lieber warm an und bete, dass meine Karte am Montag wieder freigeschaltet ist.

Kategorien: arrrrrrgh · wissenswertes

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