Das Galileo-Experiment zeigt:
Männer schauen als erstes ins Gesicht. (Soweit, so gut)
Männer entscheiden sich am ehesten für Frauen mit einem schönen Gesicht. (Punkt für mich…angeblich)
Blaue Augen gewinnen. (Punkt für mich.)
Nächstes Mal gehts um den Körper, bis dahin freu ich mich über die paar Punkte. Auch wenns nicht reicht. Man nimmt ja, was man kriegen kann.
Mal so nebenbei. Die Seite von Galileo ist mehr als blöd. Keinerlei wirklich Infos zur Sendung. Schlecht für mich, die sich nix merken kann. Denn da waren noch 1-2 Punkte, bei denen ich gut abgeschnitte hätte. Ich erinnere mich aber leider nicht. Aber was solls, bei der nächsten Sendung ists eh vorbei.

20 Antworten bis hierher ↓
stille // September 4, 2006 um 11:58 |
Eitelkeiten.
Ego. Ego. Ego.
Männer?! Wer oder was soll das eigentlich sein?
Frauen?! Diesselbe Frage!
Statistiken. Hmpf. Mag sein. Und? Welche Bedeutung hat das?
Vor allem für wen? Für Männer? Für Frauen?
Welche Männer? Welche Frauen?
Für Dich? Für mich?
Und was soll das alles dem Menschen sagen?
Stille sagt: Alles großer Quatsch.
Auch meine Worte.
Fliegenklatsche.
Feuerpause.
Sitzen.
*gassho!*
loewenzahn // September 5, 2006 um 10:34 |
Um ehrlich zu sein, verstehe ich nur die Hälfte von dem was du schreibst *lach* Aber ich glaube, ich weiß trotzdem, was du mir sagen willst.
Womit wir wieder beim klassichen Thema wären: Es ist egal, was andere über dich denken. Und dazu sage ich (wie immer): Nein, ist es nicht. Aber das zu erklären ginge jetzt dann doch irgendwie zu weit. Vielleicht schreibe ich ja irgendwann mal drüber…
stille // September 5, 2006 um 1:11 |
Natürlich ist es unangenehm, im zwischenmenschlichen Bereich gewisse Vorteile menschlicher Kooperation vorenthalten zu bekommen, und schmerzhaft Nachteile zu erfahren.
Allerdings ist die Frage auch immer, welche Bedeutung man dem gibt. Nähe, Wärme, Liebe … braucht jeder. Geschenkt. Da sind wir auch vom sozialen Kontext abhängig. Letztlich können wir all das indes immer nur tief aus uns selbst schöpfen.
Man kann man das sehr bewusst sehen und dann achtsam leben.
Ich habe die Erfahrung gemacht: Wenn man sich nicht darum sorgt, sondern einfach seinen Weg geht, läuft alles von ganz allein.
Plötzlich sind lauter tolle Menschen um einen herum, und man fragt sich: Wo kommen die denn jetzt alle so plötzlich her. *g* Das gilt für alle Bereich menschlicher Interaktion. Folglich auch der „Partnerwahl“.
Mal ganz ehrlich:
Eine Rational-Choice-Theorie über die Partnerwahl?!? Hmm. Mag einiges stimmen. Statitisch gesehen. Dennoch scheint mir das vollkommen unterkomplex. (Wenn ich mein „Wahlverhalten“ betrachte, spielt die Attraktivität sicher eine Rolle. So ehrlich muss ich sein. Weitaus wichtiger sind aber Dinge die mit Äußerlichkeiten rein gar nichts zu tun haben. Deswegen glaube ich einfach nicht an ein Schema. Es muss halt irgendwie alles zusammen passen. *lol*)
Zweitens: Was bitte könnte man von oder mit so einem Partner wollen? Ich meine, worin liegt der Sinn einer solchen Information? Wie soll jemand sein? Wenn ich wüsste, der andere hat ein solche Schema, solche Erwartungen, würde ich ganz weit weglaufen, besser gesagt: meine Intentionen diejenige als Partnerin zu wählen.
loewenzahn // September 5, 2006 um 1:33 |
Naja, aber sein wir doch ehrlich. Aussehen ist zumindest so wichtig, dass ein Großteil der Menschen (und im Besonderen Männer) es sich zehnmal überlegt, ob sie lieber mit der Frau mit dem tollen Charakter zusammenkommen oder doch lieber mit dem Superweib.
Denn schließlich hat Mann (und Frau) ja auch Freunde, von denen man sich ne Menge anhören darf/muss. Ließe sich jetzt auch wieder drüber diskutieren, ob das der Sinn einer Freundschaft ist, oder ob man solche „Freundschaften“ eher in den Wind schießen sollte. Aber es ist nunmal wie es ist in der heutigen Gesellschaft. Grade viele Männer wenden sich von ihren charakterlichen „Traumfrauen“ ab, weil sie zu schwach sind, diese gegenüber ihren Kumpels zu verteidigen. Und ich labere jetzt nicht nur daher. Ich habs oft genug erlebt.
Aber vielleicht ist das alles auch nur ein Versuch von mir, alle meine Probleme auf mein Aussehen abzuwälzen, weil ich mich nicht mit der Tatsache konfrontieren will, dass mein Charakter noch viel abwendungswürdiger ist *g* Wer weiß?
Jennifer // September 5, 2006 um 1:46 |
Guckstu:
http://flyinggoose.wordpress.com/2006/07/24/meinst-du-mich/
Worauf es ankommt, ist, daß zwei Seelen einander erkennen.
loewenzahn // September 5, 2006 um 1:56 |
Ja, ich hab den Post gelesen und ich finde ihn wunderschön. Nur, dass ich gestehen muss, dass ich so etwas nicht kenne. Noch nie erlebt.
Und ich merke, dass ich in den letzten Jahren zu einer Frau mutiere, die vor Bitterkeit nur so strotzt und die von Männern immer weniger hält. Nunja, aber es ist eben, wie es ist. *Schulter zuck*
stille // September 5, 2006 um 2:49 |
Eigentlich ist die Sache doch ganz einfach.
Offenbar suchst Du Dir einfach die „Falschen“ aus. Denn das beschriebene Verhalten zeugt nicht gerade von einem starken Charakter, sondern eher von großer Schwäche.
Ich glaube, eine Sache ist solange für den überwiegenden Teil der einen umgebenden Menschen relevant, wie sie einem selbst relevant erscheint.
Du bist unzufrieden und hast ein Problem, damit wird es auch zum Problem für andere. Weil eben die Natürlichkeit fehlt, wie mir meine Nervenzellen gerade zen-mäßig einsäuseln. *g* Denn alles um einen herum spiegelt letztlich einem immer nur sich selbst.
„Das Denken macht´s, der Geist allein bestimmt der Wesen Art und Sein: Und wer durch Wort und Tat beweist, daß beides quillt aus bösem Geist, dem folgt das Leid auf seinem Pfad gleichwie dem Zugtierhuf das Rad.
Das Denken macht´s, der Geist allein bestimmt der Wesen Art und Sein: Und wer durch Wort und Tat beweist, daß beides quillt aus reinem Geist, des Wohlergehn dem Schatten gleicht der nicht von seinen Fersen weicht.“
Und wenn einen etwas stört, was man ändern kann, kann man immer noch versuchen daran zu arbeiten. Nicht wegen jemand anderem. Sondern um sich selbst zu verwirklichen. Aus eigener Erfahrung sage ich: genau so funktioniert es!
Schließe Frieden mit Dir allem was Dich stört und es ist Frieden.
Und dann passieren wahrscheinlich auch ganz viele schöne Dinge…
Jennifers meinst Du mich ist genial. Jede Frauen- und Männerzeitschrift müsste verpflichtet werden, das abzudrucken. Aber ob es auf fruchtbaren Boden stieße? Wie auch immer.
loewenzahn // September 5, 2006 um 3:18 |
Ich weiß ja, das du Recht hast. Aber es ist immer einfacher, die Fehler bei den anderen zu sehen und zu kritisieren, als sich selbst. Dass ich meinen Gegenüber nicht ändern kann, ist mir bewußt. Mich zu ändern, bekomme ich aber irgendwie nicht hin. Vielleicht sollte ich mich auch mit Zen beschäftigen *g*
Und wenn du eine Petition für Jennifers „meinst du mich“ ins Leben rufst. Ich unterschreibe sofort!
stille // September 5, 2006 um 3:34 |
Zen nützt gar nichts. Im Gegenteil: Völlige Zeitverschwendung.
Übrigens kritisiere ich nichts. Und einen Fehler kann ich auch nicht erkennen. Ich kann das alles sogar sehr gut nachfühlen.
Alles fein!
loewenzahn // September 5, 2006 um 3:41 |
Naja, fein is was anderes, meinst nciht auch? Und ich habs auch nicht so aufgefasst, als hättest du mich kritisiert. Also ich fühle mich nicht kritisiert. Ausser von mir selber natürlich
Und warum hör ich von dir, dass Zen völlige Zeitverschwendung ist? Nu binsch aber verwirrt!
Beruhigend, dass es wenigstens jemand nachempfinden kann. Bin also nich allein mit dem Mist.
stille // September 5, 2006 um 4:03 |
Gegenfrage: Wieso soll nicht alles fein sein?
„Mich zu ändern, bekomme ich aber irgendwie nicht hin.“
Da liegt die Illusion: Wie ich gestern schrieb: Die Herausforderung ist nicht irgendetwas zu werden, sondern zu sein. http://stille.wordpress.com/2006/09/04/die-herausforderung/
Schließ Frieden.
Nimm hin, dass Du mit gewissen Dingen unzufrieden bist.
Wenn Du etwas ändern willst, mache es.
Dann gibt es keine Probleme mehr.
Zen ist Zeitverschwendung, wenn Du es zu irgendetwas benutzen willst.
Wenn Du nur Sitzen willst, fein. Wenn Du Zen praktizieren willst, um auch nur die kleinste Sache zu erreichen, wirst Du bitter enttäuscht werden. (Und die ganzen Schmerzen vollkommen sinnlos leiden.) Man muss es nichtmal Zen nennen. Zen gibt es eigentlich gar nicht. Kein Zen-Buddhist würde sich Zen-Buddhist nennen. Shikantaza (Nur Sitzen). Mushotoku (Absichtslosigkeit).
Es ist Übung und Erleuchtung zugleich. Mehr nicht.
loewenzahn // September 5, 2006 um 4:21 |
Schon wieder was gelernt. Mein erster Impuls war, zu schreiben, im Sitzen bin ich Meister, aber ich befürchte, nicht auf die Zen-Art
Ja, den Post von dir hab ich gelesen. Hab ich ja auch kommentiert. Da liegt letztendlich ja mein Problem. Wobei das erst in den letzten Wochen/Monaten wieder aufgetaucht ist. Eigentlich ist einer meiner Leitsätze „es ist, wie es ist“ und das schließt mich mit ein.
Danke übrigens für die Mail. Die Leseprobe werde ich mir heute Abend in Ruhe mal zu Gemüte führen.
stille // September 5, 2006 um 4:37 |
Die Haltung des Buddha.
Anstrengend, schmerzhaft … und doch ruhebringend und erhellend.
http://stille.wordpress.com/2006/08/15/lapidares-leiden-im-lotussitz/
http://stille.wordpress.com/2006/08/17/illusionen-uber-den-lotussitz-zen-tagebuch-teil-2/
loewenzahn // September 5, 2006 um 5:47 |
Werd ich ebenfalls heute Abend zu Hause lesen. Hab gleich Feierabend.
)
(Der Kommentar war übrigens im Spam gelandet, weil er mehr als einen Link enthält
flyinggoose // September 5, 2006 um 8:22 |
Hmpf. Habe mal mitgelesen. Und mir ist eines aufgefallen, liebes Löwenzähnchen: ich vermisse Heiterkeit! Ja, man kann verbittert werden, wenn man viele Ent-täuschungen und Verletzungen erfahren hat (fällt mir ein Text von mir gerade ein, der noch nicht gebloggt ist).
Trotzdem kann man singen:
Ich bin ein Kind von Sonne, Mond und Sterne
Ich bin ein Kind, des Himmels und der Erde
Ich bin ein Kind, des Lichtes und der Liebe
Ich werde
Ich werde
Ich werde was ich bin
(Melodie liefere ich gerne zu irgendeiner Gelegenheit mal nach!)
loewenzahn // September 5, 2006 um 10:23 |
Ui, das ist sehr, sehr schön und ich bitte darum. Also um die Melodie. Vielleicht ja in Köln beim Blogger-Treffen.
(Trag dich doch mal auf dem Treffen-Blog ein. Oder willst du dich noch nicht festlegen?)
Und ja: Mir kommt im Moment meine Heiterkeit desöfteren abhanden. Und dann taucht sie plötzlich zwischen den schmutzigen Socken auf und ich wundere mich, wie die dahin gekommen ist. Ein Glück finde ich sie immer wieder.
Nur leider nicht, wenn es um einige wenige Themen geht. Dann macht sich die Heiterkeit klammheimlich davon und versteckt sich zwischen den Socken.
Jennifer // September 6, 2006 um 8:23 |
Die Krise der Kerle????
http://www.ksta.de/html/artikel/1156330354865.shtml
loewenzahn // September 6, 2006 um 9:42 |
Seltsamer Artikel. Und: Was willst du mir damit sagen?
Ich steh grad auf dem Schlauch *g*
Jennifer // September 6, 2006 um 9:56 |
Naja, die Welt beschäftigt sich mit solchen Sachen. Irgendwie dachte ich, daß das n bischn zum Galileo-Dings paßte. Letztlich: die Welt hat von allem und nichts einen Schimmer und oft ist gerade das die Wahrheit, was man wo aufschnappt.
Für mich gibt es weder neue noch alte Männer, weder Karriereweiber noch Hausfrauchen. Das Denken in Kategorien hat man erfunden, um uns die Illusion zu lassen, das Leben unter Kontrolle zu haben. So leiden denn in den einen Artikeln die Männer unter den Frauen und in den anderen die Frauen unter den Männern und eigentlich ist´s doch egal, denn: jeder ist für Glück und Leid selbst verantwortlich. Sowas ging mir bei alledem durch den Kopf.
Und (in Bezug auf den Artikel): alle (Mänenr wie Frauen) lassen sich verunsichern durch Medien und Meinungsmache. So.
loewenzahn // September 6, 2006 um 10:54 |
*unterschreib* Ja, jetzt versteh ich auch, warum du den Link gepostet hast.