Zuletzt gelesen: Ein todsicherer Job von Christopher Moore aus dessen Feder auch die äußerst blasphemisch lustige Komödie „Die Bibel nach Biff“ floß. Kurzweiliger Spaß dieser Tod, aber dafür richtiger Spaß. Endlich mal wieder beim Lesen eines Buches laut gelacht.
Gelacht hab ich dafür bei den ersten Folgen von „30 Rock“ erstaunlich wenig. Von dieser Serie hatte ich mir mehr versprochen. Aber ich bleibe am Ball. „The Big Bang Theory“ hatte mich auch erst nach ein paar Folgen. Dafür dann aber richtig. Manchmal muss man sich eben erst mit den Marotten einiger Charaktere anfreunden. Aber wenn das einmal geschehen ist, mag man sie kaum noch missen.
Sehr enttäuscht war ich am letzten Kino-Montag von „Public Enemies“. Ganz doofer Film. Oder naja, zumindest sehr unnötig. Und das trotz Depp und Bale. Eine Schande. Heute dann zu meiner Überraschung in einen Kriegsfilm geraten, die ich normalerweise sehr meide. „Tödliches Kommando“ fand ich jetzt aber wirklich gar nicht mal verkehrt. Auch wenn er mich aus irgendeinem Grunde nicht so verstört hat, wie das Kriegsfilme normalerweise tun. Und dann auch noch die Vorschau des neuen Scorsese-Films gesehen. Von dem Trailer war ich dann doch sehr überrascht. Hatte nämlich nichts davon mitbekommen. Geschweige denn davon, dass Scorsese wieder einen Film mit DiCaprio in der Hauptrolle in die Kinos bringt. Sah in meinen Augen für beide nach einem ungewöhnlichen Film aus…aber gar nicht mal schlecht.
Und nach Buch, Serie, Kino gabs auch noch auf die Ohren:
Seit Wochen höre ich „The Baseballs“ rauf und runter. Ganz großartige 50ies-Interpretationen diverser Charthits. Man muss sich nur dran gewöhnen, dass man von selbigen dann auch ständig Ohrwürmer hat. Also von Charts, auch wenn man denen sonst oft wenig abgewinnen kann. (ich sag nur 2 Wochen lang „Umbrella-ella-ella-e-e-e-e…“)
Und Gelesenes gabs auch auf die Ohren: Das Hörbuch von „About a boy“. Nur kann ich beim besten Willen nicht sagen, warum mir nach 3 von 4 CDs irgendwie die Puste ausging.
Ach und gleichzeitig auf Ohren und Augen gabs dann vorgestern auch noch. Und zwar ganz ohne (dazwischengeschaltete) Medien. Nur durchs Fenster zu hören und zu sehen, als es nämlich ganz fürchterlich auf der Kreuzung vor meinem Fenster krachte. 2 Autos mit Totalschaden, keine Verletzte, viele Geschockte und hoffentlich zwei von der Raserei geheilte Idioten.
Die Frau B. ist eine ganz hartgesottene Christin. Hardcore-Christin würden es wohl die ein oder anderen bezeichnen. So mit allem drum und dran. Dem sonntäglichen Kirchengang, mindestens jeden Abend beten, kein Sex vor der Ehe und sogar mit der Abgabe des Zehnt (und das freiwillig, weil freie Kirchengemeinde und deswegen nicht die übliche Kirchensteuer).
Die Frau B. ist verheiratet und wurde vor einiger Zeit schwanger. Während der Schwangerschaft wurde ihr Mann schwer krank. Seine Nieren arbeiten nicht mehr richtig. Seine Nierentätigkeit liegt jetzt nach langem Krankenhausaufenthalt und dank Medis bei ca. 10%. Die Frau B. ist sehr gläubig, das hat sie mir in vielen Gesprächen immer wieder gesagt. Sie glaubt an einen lenkenden Gott, an einen gütigen Gott, an einen, der einem nur das aufbürdet, was man auch tragen kann und das eben jener Gott einem beim Tragen dieser Bürden stützt.
„Wenn das Kind nicht wäre, hätte ich ihn schon längst verlassen.“ sagte sie unlängst.
Eben durch Zufall von der erotischen Fantasie mancher Menschen gehört, den Partner in Klarsichtfolie vorzufinden. Hm.
Mal abgesehen davon, dass ich persönlich da nicht viel erotisches dran finden kann, muss ich bei dem Bild spontan an eine meiner Lieblingsszenen aus „Grüne Tomaten“ denken, in der sich Kathy Bates in ebensolche Folie hüllt:
Ein Mann, der mich nach meiner Telefonnummer fragt, wird mich zu 90%iger Wahrscheinlichkeit nicht anrufen, weil er sich spätestens eine Stunde nachdem er aus meinem Bannkreis verschwunden ist, fragt, welcher Teufel ihn denn da geritten haben mag.
Und obwohl ich das weiß, sind da ja noch die übrigen 10%, die mich immer wieder hoffen machen. Und die mich dann letztendlich irgendwie traurig daheim sitzen lassen. Und die mir mit zischender Stimme ins Ohr spucken, dass ein puristisches Leben ohne Telefon und Co. mich vor solchen Abenden bewahren würden.
Achso und was das mit den Pferden angeht: Der Ausflug/das Experiment wurde aufgrund von Wetter verschoben. Die Beantwortung der Überlebensfrage steht also noch aus…
Ja, genau! Pferde. Die männlichen Mitleser fassen sich jetzt wahrscheinlich an die Stirn und verlassen diesen Blog fluchtartig, während die meisten weiblichen Leser wohl eher aufmerken und weiterlesen.
Und noch ne Phrase: Eine neue Liebe…
Ja, nicht meine Liebe und auch nicht sodomistische Liebe. Aber die neue Liebe einer engen Freundin, die auch in meinem Leben derzeit für mächtig viel Tierschwung sorgt.
Letzten Sonntag in Form eines Zoobesuchs. Klingt unspektakulär, ist es aber nicht. Das weiß man spätestens nachdem man den Bericht gelesen und die dazugehörigen Bilder gesehen hat, die ich noch nicht habe, weshalb auch der Bericht noch auf sich warten lässt.
Und was das alles jetzt mit Pferden zu tun hat? Nun, morgen werde ich, wie es aussieht, nach geschlagenen 14 Jahren (oder so) mal wieder auf so einem Riesentier sitzen. Sofern ich da hoch komme versteht sich. Ich bin gespannt. Ich befürchte ja bloß, dass sich mein Respekt vor diesen Tieren erheblich gesteigert hat, seitdem ich das letzte Mal mit ihnen zu tun hatte. In der Jugend ist man da ja noch irgendwie leichtsinniger…
Bericht (und auch Bilder, schätze ich) folgen…es sei denn natürlich, ich breche mir den Hals. Dann passiert hier nüscht mehr.
Es ist übrigens dieses Wochenende mal wieder soweit.
Das Summernight Open Air der Hard’n'Heavys startet in wenigen Stunden. Wie in den letzten Jahren in Euskirchen in den Erftauen.
Also wer raus möchte, wer harte Musik mag, wer kein Geld ausgeben möchte für Eintritt und Zelten, aber für Bier und Essen, wer sich ein buntes schwarzes Völkchen beim feiern anschauen oder mit mir ein Bierchen trinken möchte, der kommt heut nach Euskirchen
Und für die, die wegen der Musik hinwollen, hier die Bandliste: Klick
(Mich findet man übrigens meistens in der Nähe des Eingangs. Oder fragt euch bei den Hard’n'Heavy-Mitgliedern zu mir durch, die kennen mich eigentlich alle. Bloß müsst ihr nach Sarah fragen. Die Frau Loewenzahn kennt da niemand Allerdings bin ich nur heute da anzutreffen, weil ich Samstag/Sonntag arbeiten muss. Bin gespannt, ob sich jemand meldet *g*)
Gestern abend festgestellt, dass mein Unterbewusstsein sich stärker damit beschäftigt, mit dem Rauchen aufzuhören als ich dachte. Einem Raucher gehen ja eigentlich nie die Utensilien aus. Vor allem nicht nachts um halb 1. Mir gestern aber die Blättchen. Danke ans Unterbewusstsein.
Was das jetzt mit Glück zu tun hat? Jeder Nichtraucher denkt jetzt vielleicht , dass ich das als Gelegenheit genutzt hab, um endlich wieder aufzuhören. Dem ist leider nicht so.
Aber als ich mir für teuer Geld Filterzigaretten am Automaten geholt hab, bekam ich für mein Geld gleich zwei Packungen. Das is doch mal was…
Seit ich 16 war, wollte ich immer in ner Kneipe arbeiten. Das war mein großer Traum. Ich habs nur nie gepackt. Hab mich nie getraut. Dachte, ich kann das nicht.
Und nun arbeitet die Frau Loewenzahn endlich in ner Kneipe! Ein süßes kleines schnuckeliges Pub. Die Stammgäste sind witzig und haben mich direkt in ihr Herz geschlossen. Vom Beginn des Traums bis zur Erfüllung hats dann doch „nur“ 12 Jahre gedauert. Ein weeenig lang, wie ich finde.
Auf jeden Fall bin ich damit tatsächlich so glücklich, wie ich es mir immer erträumt hab! Und ich bin richtig richtig gut in dem Job.
Hach, manchmal ist das Leben schön! Und ich bin wirklich froh, dass ich die grüne Kaffeehaus-Kette los bin. Und wie!
Und mal wieder eine Premiere in meinem Leben. Heute das erste Mal den Notruf der Polizei gewählt. In der loewenzahnschen U-Bahn-Haltestelle bedrohte ein Mann eine Frau. Augenscheinlich seine Freundin. Sie hat geweint und ihm immer wieder gesagt, dass er sie bitte in Ruhe lassen soll. Woraufhin er ihr immer wieder gedroht hat, ihr den Schädel einzuschlagen, wenn sie nicht endlich mit der Heulerei aufhören würde. Und er war so unfassbar aggressiv.
Aus Angst, selber in seinen Fokus zu geraten, habe ich mich nicht eingemischt, aber eben die Polizei gerufen.
Das erschreckende: Sonst schien es niemanden zu interessieren. Und dabei war reger Betrieb an der Station. Selbst ein Trupp junger Männer, die nun wirklich mal was hätten sagen können, sind einfach desinteressiert dran vorbei gelaufen.